Buch VS. Film – DIE TRIBUTE VON PANEM – The Hunger Games

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Ich rufe hiermit eine neue Rubrik ins Leben … Aber ich muss gleich dazu sagen, allzuoft wird sie nicht zum Einsatz kommen … denn ich lese verhältnismäßig wenig (die Zeit!) und ich lege es beim Lesen nicht drauf an Bücher zu lesen von denen es schon eine Verfilmung gibt. Aber ich werde mich natürlich bemühen wenigstens ab zu mal ein Buch mit seiner Verfilmung zu vergleichen. Den Anfang macht Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele von Suzanne Collins VS. Die Verfilmung desselben von Gary Ross.

Ausgangslage/Leseverhalten

Ich mag es wenn sich die Hauptfigur gerade im idealistischsten aller Alter befindet. Die Protagonistin Katniss Everdeen ist 16, was äußerst wichtig für die rebellische, weltverbesserische und politisch kritische Geschichte ist, die Tribute von Panem erzählt. Wenn man zwischen 16 und 20 ist … hat man noch das Ganze Leben vor sich, man hat noch Ideale, Träume und eine bestimmte Vorstellung davon wie die Welt zu sein hat. Die 16 bis 20 Jährigen sind die, die etwas verbessern wollen und können. Es sind die, denen noch etwas an der Welt und der Menschheit liegt. Kein 30-40jähriger denkt noch so … Mit 30-40 hat man sich längst angepasst und weiß, dass die Welt ist wie sie ist … Ich sehe das nicht als „Teenie-Kram“ sondern als das Alter in dem alles möglich ist … Darum kann ich verstehen, dass die Protagonisten in vielen, von Erwachsenen geschriebenen Büchern, zwischen 16-20 Jahre alt sind. Ich finde aber nicht, dass auch das Zielpublikum in diesem Alter sein muss … im Gegenteil. Ich zum Beispiel lasse mich sehr gerne wieder in dieses Alter zurückversetzen, mit dem Wissen das ich jetzt besitze … Muss aber nicht sein, dass es allen „Erwachsenen“ geht wie mir …

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Buch (Hörbuch)

Ich fahre jeden Tag 30 Minuten zur Arbeit und 30 Minuten wieder Nachhause. Aus dieser lästigen Tatsache hat sich vor kurzem ein neues Hobby entwickelt. Warum die Zeit nicht sinnvoll nutzen und sich literarisch weiterbilden? Das von mir fast vergessene Medium Hörbuch entpuppte sich als der Perfekte Lückenfüller. So kam es, dass ich auf der Suche nach dem nächsten Hörbuch auf Tribute von Panem stieß. Ich bin sehr froh darüber, dass sich unsere Wege gekreuzt haben, denn ich war von erster Minute an völlig gefesselt von Suzanne Collins‘ besonderem Literarischen Werk.

Plot

Nordamerika wurde durch Naturkatastrophen und Kriege großflächig zerstört. Auf dessen Fundamenten entstand eine diktatorische Nation namens Panem. Panem besteht aus dem regierenden, zentralen Kapitol und 12 Distrikten, die sich konzentrisch vom Kapitol aus ausbreiten. Wegen immer größeren Ausbeutungen der Distrikte kam es zu Aufständen gegen das Kapitol und Unruhen unter den Menschen. Das Kapitol entschied den Menschen Angst und Respekt einzuflößen um sie im Zaum zu halten … und erfand kurzerhand die jährlich stattfindenden „Hunger Spiele“. 2 Kinder (zwischen 12 und 18 … ein Mädchen, ein Junge) aus jedem Distrikt werden ausgelost und müssen sich bis auf den Tod in einer Arena bekämpfen … bis nur noch einer übrig ist. Wir steigen in die Geschichte an dem Tag ein, als für die 74sten Hungerspiele ausgelost wird … in Distrikt 12.

Katniss Everdeen

Suzanne Collins hat sich entschieden aus der Ich-Perspektive der 16-Jährigen Katniss Everdeen zu schreibenSo ein überaus charakterstarkes, entschlossenes Mädchen als Hauptperson zu wählen war ein cleverer Schachzug … Seit ihr Vater bei einem Unfall im Kohlewerk getötet wurde, kümmert sich Katniss um ihre an Depressionen erkrankte Mutter und ihre 12 Jährige Schwester, und das in einer Welt in der man täglich ums Überleben kämpfen muss. Auch ihre altersbedingte Naivität in Bezug auf die unvermeidliche Liebe und romantische Gefühle ist als Charakterzug gut gewählt. Katniss stellt den Überlebenskampf und das Wohlbefinden ihrer Lieben in den Vordergrund und stößt immer wieder an ihre Grenzen. Sie ist zwar stark, aber das Leben und die Regierung von Panem machen es ihr nicht leicht …

Panem – Die Zukunft

Der Name der Republik Panem leitet sich aus dem Lateinischen „panem et circenses“ = Brot und (Zirkus)Spiele, ab. Das Grundkonzept der dargestellten Phantasie-Zukunft – Panem ist schlüssig und gut durchdacht. Es wird als sehr brutal dargestellt, doch beim näheren Betrachten kann man erkennen, dass es zwar ein wenig überspitzt aber doch in Wirklichkeit die uns bekannte Gegenwart widerspiegelt. Die ausreichend detailliert beschriebenen Menschen – ihre Kleidung, ihre Haare und die weit entwickelten medizinischen Möglichkeiten, alles überaus beeindruckend. Auch der Unterschied zwischen Arm und Reich … die Orte und die Technologie … alles hat seinen Platz ist nachvollziehbar und macht Sinn. Es wirkt irgendwie vertraut.

Fazit

Ich habe bis dato nichts daran auszusetzen. Die Geschichte ist allerdings noch lange nicht abgeschlossen, denn der Übergang zu Teil 2 ist fließend und ich habe schon damit begonnen ihn zu lesen/hören. Ich lass mir bei der Bewertung auf jeden Fall ein kleines bisschen Luft nach Oben und beurteile am Ende das große Ganze.

4,5

Das Hörbuch

Das tolle ist: Die Vorleserin Maria Koschny ist gleichzeitig auch Jennifer Lawrences Synchron-Sprecherin im Film. Sie macht ihre Sache wunderbar. Ich bin jedes Mal gefesselt von ihrer Erzählweise und ihrer angenehmen Stimme. Besser geht’s nicht.

Autorin: Suzanne Collins
Gelesen von: Maria Koschny
Spieldauer: 9 Stunden und 40 Minuten
Version: Ungekürzte Ausgabe
Verlag: Oetinger Media
Aus dem Englischen: Sylke Hachmeister / Peter Klöss

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Film

Der Film im Vergleich zum Buch …

… ist wie eine kurze Inhaltsangabe des Selben. Ich war sehr gespannt darauf wie Gary Ross (bekannt für: Pleasantville) dieses sehr ausführliche und detaillierte Werk verfilmen würde. Er hat sich auf das wesentliche konzentriert … war wie es scheint bestrebt die Hungerspiele wie auch die Vorbereitung darauf, dem Buch entsprechend so exakt wie möglich wiederzugeben … Doch wenn man das Buch gelesen hat kommt einem alles sehr knapp vor, obwohl der Film stolze 142 Minuten dauert. Sogar die sehr wichtige Vorgeschichte beschränkt sich auf zwei Textzeilen, bevor der Film beginnt. Das Zwischenmenschliche, die Beziehung zwischen Katniss und ihrer Mutter wie auch die zwischen ihr und Peeta, die Charakterdarstellung im Allgemeinen bleibt fast gänzlich auf der Strecke … was sehr schade ist. Im Buch gibt es das gewisse Etwas, das einen völlig einnimmt und es schafft dass man seiner Geschichte und all seinen Protagonisten völlig verfällt. Dieses gewisse Etwas wurde in die Verfilmung nicht übertragen … Allerdings sprechen wir hier von 580 Minuten VS. 142 Minuten … Das Phänomen ist wohl der Fluch meister Literaturverfilmungen. Das soll erst mal einer schaffen … die ganze Geschichte in 1/5 der Zeit überzeugend zu erzählen. Ich meine, dass es kaum möglich ist … Ross hat technisch, ohne Frage, gut gearbeitet und nichts wichtiges ausgelassen.

Die Fortsetzung

Möglicherweise war es richtig sich im ersten Teil auf das große Ereignis – die Hungerspiele zu konzentrieren und sich des Menschlichen erst in weiteren Schritten anzunehmen. Spätestens im 2. Teil muss man sich aber mehr damit befassen … denn da (ich bin zwar noch im 1/3 des Buches, aber bisher ist es so) wird die Thematik der Charakterisierung noch vertieft. Denn Katniss‘  Sorge um ihre Mitmenschen ist die Kraft die sie antreibt, ist der Grund warum sie tut was sie tut. Und um das nachvollziehen zu können muss man die Menschen kennen.

Auch bei der Filmreihe finde ich es überaus wichtig das große Ganze zu sehen um es richtig zu beurteilen. Doch so kühl und gefühllos sollte es nicht bleiben. Ich erwarte mir vom zweiten Teil mehr Gefühl und Hintergrund, dann bin ich zufrieden … Teil 2 – Catching Fire bekommt einen neuen Regisseur Francis Lawrence (Wasser für die Elefanten, I Am Legend, Constantine ) und neue Schreiber: Simon Beaufoy (Slumdog Millionär, 127 Hours) und Michael Arndt (Little Miss Sunshine, Toy Story 3, Oblivion) … Das heißt, die Karten werden neu gemischt. Und die 3 Herren haben wahrlich gute Karten in der Hand … Ich bin gespannt. 

Der Film

Der Film als Film hat mir gut gefallen. Leider kann ich ihn nicht mehr so beurteilen, als hätte ich das Buch nicht gelesen … denn man vergleicht, ob man es will oder nicht … Aber er war trotz allem Gut. Ich bin mit der Verfilmung relativ zufrieden, denn das was gezeigt wurde, ist sehr gut umgesetzt worden … Und er hat sogar einen kleinen Pluspunkt im Vergleich zum Buch. Und zwar schenkt Katniss ihrer Schwester Prim eine Spotttölpel-Brosche, die sie dann von ihr als Glücksbringer zurückbekommt als sie zu den Hungerspielen muss … Im Buch bekommt Katniss die  Glücksbringer-Brosche von einer eher nebensächlichen Freundin.

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Produktionsland: Vereinigte Staaten
Erscheinungsdatum: 12. März 2012 (Los Angeles)
Regisseur: Gary Ross
Drehbuch: Gary Ross, Suzanne Collins, Billy Ray
Musik von: James Newton Howard
Länge: 142 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

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15 Gedanken zu “Buch VS. Film – DIE TRIBUTE VON PANEM – The Hunger Games

  1. Eine sehr schöne neue Kategorie mit dem perfekten Beispiel: Auch ich fand den Roman sehr gut umgesetzt. Natürlich mit zu erwartenden Streichungen, aber auch sinnvollen Erweiterungen (z.B. Blick in die Kommandozentrale).

    Vom zweiten Teil erhoffe ich mir auch viel, da mir das Buch noch einmal etwas besser gefallen hat. Könnte richtig gut werden.

    Kennst du eigentlich „Pleasentville“? Den liebe ich auch, kenne aber sonst niemanden, der den jemals gesehen hat…

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    1. Meine Meinung zu „Die Tribute von Panem“ (Film) ist ja nicht annähernd so gut und ich verstehe immer noch nicht, was alle diesem Film abgewinnen konnten, das derartige Wertungen zustandekommen, aber gut, jeder muss wohl irgendwann irgendwo der Quertreiber sein.

      Aber dass Gary Ross ja auch „Pleasantville“ gemacht hat, hatte ich überhaupt nicht mehr auf dem Schirm und @bullion Ich kenne ihn und liebe ihn, aber wem muss ich das erzählen 😉 War eine meiner ersten DVDs wenn mich nicht alles täuscht.

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      1. Ich weiss nicht ob mir der Film so gut gefallen hätte, wenn ich das Buch vorher nicht gelesen hätte, denn so hatte ich viel mehr Hintergrundwissen als im Film gezeigt wird … Somit kann ich schon nachvollziehen, dass der Film beim Einen oder Anderen nicht gut ankommt … Das Buch kann ich jedenfalls sehr empfehlen. 🙂

        Na da sind wir ja schon zu dritt … “Pleasantville” ist ein ganz besonders toller Film!!!

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    2. … Und auch „Crane“ der Spielemacher. Der kam im Buch auch nicht wirklich vor. Dass die Kommandozentrale im Film kommen würde dachte ich mir schon als ich das Buch gelesen habe … Im Buch ging das schlecht wegen der Erzählweise.

      Teil 2 finde ich bisher gleich gut … Bin ca. in der Hälfte. Auf den Film bin ich sehr gespannt!

      Ich kenne und liebe Pleasentville sehr! Das Spiel mit Schwarz-Weiss und Farbe. Ich liebe die Szene als die Mutter ihre roten Lippen mit dem Lipenstift wieder grau macht. Toll. Ich muss ihn den dringend auch mal wieder schauen!!!

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  2. Na OK, jetzt wandert das Buch doch auf meine Leseliste :).

    Das mit der gestrafften Handlung bei Buchverfilmungen stimmt sicher, zumal man entweder streichen oder komplett umschreiben muss, damit ein guter Film draus wird. Viele Verfilmungen, die sich zu sehr an die Vorlage halten, funktionieren auch irgendwie nicht. Dafür sind die Medien wohl einfach zu verschieden, Aber es gibt durchaus auch sehr gute Buchverfilmungen, die nah an der Vorlage bleiben. „The Rules of Attraction“ finde ich zum Beispiel sehr gut verfilmt. Da ist das Buch aber auch nicht gerade ein Epos :).

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    1. Gute Entscheidung. Freut mich!

      Du hast vollkommen Recht … Ich glaube auch, dass die Medien zu verschieden sind … und mir ist es prinzipiell lieber wenns komplett umgeschrieben wird und quasi nur die Grundidee aus dem Buch kommt … Serien aus Büchern zu machen fänd ich sinnvoller.

      Von “The Rules of Attraction” kenne ich leider weder das eine noch das Andere. Ich fand zum Beispiel die Verfilmung von „Das Parfüm“ auch sehr gelungen … Es ist also möglich, kann man aber wohl nicht mit jedem Buch machen ..

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  3. Ich habe tatsächlich erst den Film gesehen und das geschah wohl eher aus dem Interesse heraus, dass ich Jennifer Lawrence als Darstellerin in WINTER’S BONE unglaublich gut fand und ich mir noch mehr Beispiele ihrer Leistung ansehen wollte.
    Der Film hat mich dann so sehr von der Welt Panem überzeugt, dass ich daraufhin das Buch gelesen habe – und ich bin der Meinung, dass man es bei THE HUNGER GAMES mit einer der besten (Mainstream-)Buchadaptionen zu tun hat, die ich bisher aus Hollywood kenne. Nämlich gerade deshalb, weil man nicht das Buch kopiert, sondern sich eigene Aspekte sucht (im Buch eher das personelle Interesse an der Hauptfigur, alleine schon durch die Wahl der Erzählperspektive – im Film durch die mediale Aufarbeitung der Hungerspiele. Die Inszenierung wird hier teilweise selbstreflexiv auf das eigenen Medium Film behandelt.) Somit ergänzen sich Buch und Film zu einem sehr stimmigen, aber durchaus unterschiedlich angegangenen Bild zu einer übergeordneten Welt (Panem).

    Ich habe den Film dann übrigens noch einmal gesehen mit Vorkenntnis des Romans, was einige Szenen (zum Beispiel die letzten Hindernisse der Spielleiter) noch einmal verstärkt haben.

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    1. Ich frage mich wie mir der Film gefallen hätte, wenn ich nicht zuerst das Buch gelesen hätte … Denn ich fand das Hintergrundwissen das ich aus dem Buch hatte sehr hilfreich … braucht man aber glaube ich nicht unbedingt. Der Film steht auch für sich gut da, weil er wie du sagst … eigene Aspekte sucht.

      Die Verfilmung ist auf jeden Fall nicht schlecht gelungen … nun sind wir alle auf Teil 2 gespannt. 🙂

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  4. Ich habe auch zuerst das Buch gelesen und fand den Film sehr unterhaltsam. Dabei hat mir an der Umsetzung am besten gefallen, dass die Erzählperspektive gut umgewandelt wurde und die Manipulationen hinter den Spielen sehr gut herausgearbeitet wurden. Meine Kritikpunkte sind Deinen recht ähnlich: von der Vorgeschichte fehlt viel, außerdem ist der Film eindeutig auf den Anfang einer Reihe angelegt. Hinzu kommt noch, dass Jennifer Lawrence nicht wie eine 16-jährige oder jetzt im zweiten Teil 17-jährige wirkt und dadurch die Grausamkeit der Spiele – Kinder in Kämpfe auf Leben und Tod zu schicken – abgemildert wird. Ohnehin finde ich, dass die Bücher sehr viel düsterer sind als die Filme (hier spielt wohl die Altersfreigabe die entscheidende Rolle). Aber: Für aufwendig produziertes Action-Blockbuster-Hollywoodkino gehören die „Hunger Games“ für mich mit zu dem Besten, was es derzeit gibt.

    Und: Eine sehr schöne neue Kategorie! 🙂

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    1. Stimmt, du hat vollkommen Recht … die Tatsache dass Jen schon so alt ist und auch leider nicht mehr als 16-Jährige verkauft werden kann mildert den Schrecken der Spiele … hab noch gar nicht darüber nachgedacht und hatte zudem sogar Miss Lawrence beim Lesen im Kopf, weil ich wußte dass sie Katniss spielt … Schade dass die Dame älter wird. Sie spielt so gut die Jugendliche. 😉

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  5. „Pleasantville“ fand ich richtig gut – einer meiner Lieblingsfilme. Durch den Film „The Hunger Games“ bin ich überhaupt erst zu den Büchern gekommen und habe den Kauf keine Sekunde bereut.

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