HART OF DIXIE – Staffel 1+2

Es ist verdammt lange her, dass ich über eine Serie geschrieben habe. Ich habe zwar Serien geschaut, meine Gedanken dazu wollten aber irgendwie nicht aufs digitale Papier. Momentan begebe ich mich in jeder freien Minute von der Couch aus nach Bluebell. Ich nutze nun die Gelegenheit solange ich mich mental noch in diesem herzallerliebsten Kaff befinde und schreibe ein paar nette Worte über Staffel 1 und 2 von Hart of Dixie.

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Die meisten von euch werden denken: Warum mit einer so nichtssagenden Serie Zeit verschwenden, wenn es doch soviel bedeutende und großartige Serien gibt. Dachte ich erst auch, aber ich war überfordert von der enorm großen Auswahl und konnte mich so gar nicht entscheiden welche überaus intelligente und weltbewegende Serie ich als nächstes schauen soll. So kam es, dass ich mir dachte: während du überlegst schau doch einfach was für Mädchen, was feines, eine Serie die in der Heilen Welt spielt. Kann ja nicht schaden, kann nur gut tun mal abzuschalten. Und so wurde aus einer Zufallsbekanntschaft, große Sympathie. Ich bin sehr gerne in Bluebell und sehe diesen zauberhaft verrückten Südstaatlern bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Problemen zu.

Kennt ihr Doc Hollywood?

Hart of Dixie ist wie Doc Hollywood nur ohne Michael J. Fox, dafür mit Rachel Bilson (The O.C), und Dr. Zoe Hart (Rachel Bilson) kommt mehr oder weniger (mehr weniger als mehr) freiwillig aus New York nach Alabama, und ist nicht wie Doc Hollywood unterwegs nach L.A und landet zufällig in der Dorfidylle. Ansonsten ist das Prinzip das gleiche. Das Kleinstadtleben bringst sie erst zur Verzweiflung, doch irgendwann kann auch sie nicht mehr ohne. So der Inhalt in groben Zügen.

So ist die Serie

Ich würde sagen, sie handelt im großen und ganzen von Liebe in all ihren Formen und Farben. Die glückliche Liebe, die unglückliche, die Neue, die Alte, die Gute und die Schlechte. Es geht um Gefühle und um Menschen die sie fühlen. Auch wenn es so klingt, es ist keine Soap, denn es gibt keine großen Skandale, es ist das Leben, das nach dem „Ende gut, alles Gut“ Prinzip handelt. Die Serie hinterlässt nie ein schlechtes Gefühl, sie lässt uns das hübsche kleine Leben leben, von dem wir alle heimlich träumen. Ich behaupte in uns allen steckt ein großes Stück Zoe Hart. Ein erfolgreicher Chirurg in Big Apple sein, das ist das Non Plus Ultra, denn der Mensch strebt nach Höherem. Aber wenn wir auf unser Herz hören, dann ist es so dass wir ein Kleinstadt-Arzt im wunderschönen Alabama sein wollen, wo die Menschen noch menschlich und die Natur noch natürlich ist. Hart of Dixie ist keinesfalls langweilig, es ist nur herzensgut und nicht bitterböse, wie es die „guten“ Serien meistens sind. Es fühlt sich irgendwie gut an, es zu sehen.

Die 3. Staffel

Staffel 1 und 2 gingen schön fließend ineinander über. Staffel 1 kann man als Eingewöhnung von Dr. Hart in Bluebell zusammenfassen. Kennen- und Liebenlernen, mit vielen Pannen und Katastrophen. Ab Staffel 2 bekommet man mehr Einblick in die Leben der anderen Bewohner, Zoe inbegriffen. Zwischen Staffel 2 und 3 gibt es dann einen zeitlichen Sprung und Staffel 3 handelt dann durch Zuwachs nochmal von Eingewöhnung, diesmal steht allerdings Zoe als erfahrener Bluebell Neuling zur Seite.  Aber dazu später. Ich bin noch mitten drin in der 3. Staffel. Es wird noch eine 4. Staffel geben, allerdings mit nur 10 Folgen.

Es wird nie langweilig in Bluebell. Es ist herzzerreissend schön, nett und aufregend. Ich kann einen Ausflug dahin jedem empfehlen, der ein bisschen entspannen möchte und den Alltag für einen Moment vergessen will. Ich für meinen Teil werde bleiben … solange es nur geht.

HELLS BELLES

Ausstrahlung: 26. September 2011
Sender: The CW
Länge: 22 Folgen pro Staffel à ca. 42 Minuten
Idee: Leila Gerstein
Was Andere dazu sagen: Wiki, IMDbSerienjunkies

 

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14 Gedanken zu “HART OF DIXIE – Staffel 1+2

  1. Man braucht einfach ab und an mal eine solche Wohnfühlserie, ich kann das gut nachvollziehen. Mein Fall ist Hart of Dixie zwar nicht, aber dem Genre an sich kann ich auch einiges abgewinnen, Muss man sich auch nicht für rechtfertigen für, finde ich. Also weiterhin viel Spaß in Bluebell! 🙂

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      1. Hmm, was schaue ich da so? Also ich bin ja immer gerne in Stars Hollow bei den Gilmore Girls zu Gast. Das ist für mich die totale Entspannung und einfach nur nett. Da würde ich auch sofort hinziehen. 🙂 Ansonsten müsste ich nochmal scharf nachdenken, was ich noch so in diese Kategorie einordnen würde. Ich finde ja auch Arztserien a la Grey’s Anatomy haben trotz der Dramatik einen hohen Wohlfühlfaktor ebenso wie Teenieserien a la Gossip Girl oder The O.C. Aber darüber kann man sich vermutlich streiten. 😉

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      2. Bis auf „Hart of Dixie“ habe ich die auch alle geschaut, also kein Grund sich zu schämen! Wir wissen eben eine gute Wohlfühlserie zur Entspannung zu schätzen! Mir ist das nicht peinlich. 🙂

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  2. Warum mit einer so nichtssagenden Serie Zeit verschwenden, wenn es doch soviel bedeutende und großartige Serien gibt? Mensch sag doch mal! 😀

    Nee, ernsthaft: Ich musste wirklich lachen, als ich das gelesen hatte, denn mir geht es im Moment ja ganz genauso mit „One Tree Hill“ — und das während „The Wire“ noch im Regal steht. Schande, schande. Aber wie du schreibst: Manchmal muss es eben auch sowas sein 🙂

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    1. Haha. Schön dass ich da nicht alleine bin. Ist doch eh bloß Unterhaltung. Man soll ja das schauen wonach einem im Moment ist.

      Aber ich hab das Glück, dass HoD nach der 3. Staffel fertig ist … vorerst zumindest und “One Tree Hill” hat ja ganze 9 Staffeln oder so … darum habe ich nie damit angefangen. Wobei sich diese ‚leichte Kost‘ Serien viel schneller schauen lassen.

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      1. Da hab ich ja Glück, das ich die eine oder andere noch nachholen kann, weil ich sie bisher nicht gesehen hab, wie z.B. „New Girl“ oder „2 Broke Girls“. Wenn nix mehr übrig ist, so ein paar Folgen von alten Klassikern gehen auch immer mal wieder.

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      2. Ich liebe New Girl und ich finde 2 Broke Girls ganz furchtbar (und schau es trotzdem!!!) Modern Family mag ich von den neuen am liebsten. Mein liebster Klassiker ist Roseanne. Und Cheers würd ich gerne wieder mal sehen …

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      3. Stimmt, „Cheers“ war auch immer ganz lustig. Das wäre echt mal ein Rewatch wert. „Roseanne“ ist ja sowieso immer gut. „Modern Family“ hab ich bisher noch nicht gesehen. Da hab ich ja noch was offen. 🙂

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