31 TAGE – 31 FILME: Tag 1

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Tag 1 – Welchen Film hast du als Letztes gesehen?

WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN (2009)

In jeden von uns steckt einer … 

Ein wunderschönes Märchen, das nicht banal sondern im übertrgenem Sinne erzählt wird. Max, ein sehr wütender kleiner Junge, läuft von Zuhause weg und landet nach einem Schiffbruch bei den Wilden Kerlen. Die Wilden Kerle repräsentieren seine Gefühle, und auch Menschen die ihm wichtig sind (so habe ich es zumindest empfunden). Max wird vor allem mit seiner Wut in Form von Carol konfrontiert. Es wird sehr schön verbildlicht wie seine anderen Gefühle und Menschen in seiner Umgebung von der Wut beherrscht werden. Toll gespielt von Max Records (cooler Name übrigens).

Diesen Film würde ich jedem ans Herz legen, denn er ist nicht nur schön anzusehen, er regt auch zum Nachdenken an. Es ist eine Geschichte für Kinder, durch die sie besser verstehen können was in ihnen vorgeht. Doch auch in Erwachsenen wird das innere Kind geweckt, das dann aufmerksam vor dem Fernseher sitzt und sich wortlos in den Bann der Wilden Kerle ziehen lässt.

Das Bilderbuch von Maurice Sendak aus 1963 wurde damals von vielen Kritikern zum Scheitern verurteilt. Sendak hat nämlich seine Wilden Kerle nicht so kreiert, dass sie jedem gefallen, sondern nur den Kindern. Entgegen den kritischen Meinungen hatte er Recht und die Kinder liebten das Buch. Es gewann dann sogar die Caldecott Medal, die höchste Auszeichnung für englischsprachige Bilderbücher.

Die Nächste Frage lautet: Nenne deinen Lieblingsfilm.

Alle 31 Tage …

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4 Gedanken zu “31 TAGE – 31 FILME: Tag 1

  1. Schön, dass du mitmachst. :)Den Film fand ich auch ganz wundervoll, traurig-schön, eine absolut gelungene Übertragung. Obwohl er für Kinder wahrscheinlich zwischenmenschlich (oder -kerlisch oder so) tatsächlich zu komplex ist.

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  2. Ja, dank DIR! Ich freu mich. :)Für Kinder sicherlich nicht so zu verstehen, wie für Erwachsene, aber sie sehen ja die Kerle und hinterfragen vielleicht, wie Max auch ihr Verhalten. Also im übertragenen Sinn, als die verkörperten Gefühle und der Umgang damit. Ein eher unbewusstes Wahrnehmen … oder so 😉

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  3. Für Jugendliche sicher lehrreicher, denn genau die sind oft wütend und wissen nicht warum (Pubertät ;)). Aber für die Kinderlein ist es im übertragenen Sinne sicher auch eine tolle Erfahrung … glaube ich. Zumindest für Kinder in Max' Alter.

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