THE FOUNTAIN (2006)

Aus der Reihe Filme die zeitreisen können. Wie war die Zeitreise? Nicht die klassische Reise durch die Zeit mit einer Zeitmaschine, aber sie passt irgendwie trotzdem in diese Kategorie. Die Zeitreise besteht darin, dass 3 Geschichten aus 3 verschiedenen Zeiten erzählt werden, mit je ca. 500 Jahren dazwischen.

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3 Geschichten …

… so unterschiedlich in ihrem Zeitalter, ihrer Erzählweise und Stimmung, doch alle erzählen sie über Liebe, die wohl größte Macht auf Erden, die unbesiegbar und unsterblich zu sein scheint. 3 Geschichten, die klassischen 3 Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich trau mich und behaupte sogar (es ist im Film nicht eindeutig) es handelt sich bei der Gegenwarts- und Zukunftsgeschichte um das Selbe Leben. Die Vergangenheit ist eindeutig eine Geschichte die aus der Gegenwart über die Vergangenheit erzählt wird. Der Erzähl-Strang der die Zukunft darstellt beweist am Ende, dass die erzählte Geschichte über die Vergangenheit wahr ist. Der Kreis schließt sich und der Film bekommt einen wundervoll harmonischen Zusammenhang.

Rachel Weisz und Hugh Jackman

Die beiden spielen das Liebespaar einfach fabelhaft und unheimlich berührend, so dass sie nun als das absolute Traumpaar im meinem Kopf existieren, obwohl es nicht wahr ist. Ich kenne kaum Filme mit Rachel Weisz und hatte sie bisher auch nicht auf meinen Radar, als die tolle Schauspielerin die sie ist. Hugh Jackman hat mich hier nun auch von seiner ganz anderen Seite überzeugt. Ich mag ihn als den sexiest Wolverine alive auch sehr, aber noch lieber würde ich ihn in Zukunft mehr in solchen Rollen sehen. Toller Mann!

Die esoterische Zukunft …

… in einer Seifenblase, dem Baum des Lebens mittendrin und einem glatzköpfigen Hippie-Hugh war für meinen Geschmack etwas viel, tut aber dem Film und der berührenden Geschichte die er erzählt keinen Abbruch. Man hätte es lediglich etwas “unkitschiger” darstellen können. Dafür ist das Ende beeindruckend und allumschliessend. Es bringt die, zugegeben nicht ganz einfache Geschichte wunderbar auf den Punkt. I like!

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Eine sehr schöne und etwas ausführlichere Besprechung könnt ihr auf Wulfs – Medienjournal lesen. 

Produktionsland: USA, Schweiz
Erscheinungsjahr: 2006
Länge: 93 Minuten
Regie: Darren Aronofsky
Drehbuch: Darren Aronofsky
Kamera: Matthew Libatique
Musik: Clint Mansell
Altersfreigabe: FSK 12

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20 Gedanken zu “THE FOUNTAIN (2006)

  1. The Fountain ist bis heute mein Lieblings-Aronofsky und wenn ich mir seine letzten 2 Filme ansehe, wird das wohl auch in Zukunft so bleiben 😀

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      1. Requiem for a Dream find ich ganz ok, wenn ich ranken würde, dann:
        1. The Fountain
        2. Pi
        3. The Wrestler
        4. Requiem
        5. Black Swan

        „Noah“ hab ich auch nicht komplett gesehen, nur diverse Ausschnitte damals auf der Arbeit und die haben mich echt abgeschreckt. Vielleicht hol ich den iwann nach.

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  2. Hach, da wird mir ja an diesem heißen Tag gleich noch einmal wärmer ums Herz. Jeder Mensch, der diesen Film zu schätzen weiß, bekommt einen besonderen Platz bei mir 😀 Ich kenne so viele, die den nicht mögen…

    Ich find den toll… ein merkwürdiger, abstrakter Film, der aber auf so vielen Ebenen doch so interessante Aspekte anspricht…

    Ich habe mir ja schon seit längerem mal vorgenommen, mir den Comic zu kaufen. Da soll Aronofsky die Geschichte nämlich so erzählen, wie sie eigentlich sein sollte. angeblich musste er beim Film doch ein paar Abstriche machen.

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    1. Oh wie toll, klingt gemütlich der besondere Platz. 🙂

      Danke für den Tip mit dem Comic. Habs eben gegoogelt. Sieht toll aus!!! Das werde ich mir auch holen.

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  3. Ich bin auch einer der wenigen großen Fans des Films und habe ihn ganz ähnlich wahrgenommen wie du. Der Erzählstrang um Hippie-Hugh ist allerdings einer der visuell schönsten Momente der Filmgeschichte, finde ich. Ich weiß nicht, was er genau bedeutet, aber als dann alles so in Licht explodiert – zu Clint Mansells überirdisch schönem Score -, bin ich immer wieder total überwältigt.

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    1. Die Szene ist auf jeden Fall überwältigend. Aber mir fehlt da ein bisschen das Gefühl für diese Art Romantik. Ich fand dafür die Gegenwart und vor allem die schöne Szene im Bad wunderschön und unglaublich gefühlvoll. Auf jeden Fall ein ganz besonderer Film.

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  4. Ich habe mich bisher noch nicht an den Film gewagt, deine Kritik bringt ihn nun aber wieder auf die Plus-Liste. Dass sich hier so viele Fans versammeln, macht mir gleich noch einmal Mut… 🙂

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  5. Ohh, Danke fürs Verlinken! Freut mich, dass dir der Film ähnlich gut gefallen hat, war sehr gespannt was du sagen würdest, als ich las, dass du einen Artikel zum Film verfasst hast. Ja, die Seifenblasen-Sache war schon ziemlich kitschig irgendwie aber gerade im Kontext wie auch Kontrast zu den anderen Zeitebenen hat mir selbst das gefallen. Aber was soll ich groß schreiben, wir sind uns ja doch einig 😉

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  6. Ich hab von dem Film bisher noch absolut nichts gehört, aber das, was du schreibst, klingt irgendwie unheimlich romantisch-schön 🙂 Erinnert mich an bisschen an „Die Frau des Zeitreisenden“ – also zumindest von der Atmosphäre deines Artikels her.

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    1. Also die beiden Filme unterscheiden sich doch schon akut voneinander, auch was die Atmosphäre angeht. Zur vertiefenden Lektüre empfehle ich nicht ganz uneigennützig auch sowohl meinen oben verlinkten Artikel zu „The Fountain“ sowie meine Kritik zu „Die Frau des Zeitreisenden“ hier http://medienjournal-blog.de/2012/01/die-frau-des-zeitreisenden-film/

      Da sollten die Unterschiede schon recht deutlich werden. Eigentlich ist den Filmen wirklich nur die Zeitreise-Thematik gemein und selbst da ist die Herangehensweise und Interpretation eine wirklich völlig andere!

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      1. Wie gesagt, die Atmosphäre von Ergos Beitrag hat mich an „Die Frau des Zeitreisenden“ erinnert – dieses hoffnungslos Romantische eben. Selbiges ist übrigens mein Lieblingsbuch, den Film habe ich allerdings noch nicht gesehen.

        Aber für „The Fountain“ werde ich mir definitiv mal deine Kritik durchlesen!

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