MEDIA MONDAY #165

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Heute lege ich, ohne Einleitung, einfach mal mit dem neuen Media Monday los.

1. Wenn SchauspielerInnen unter die SchriftstellerInnen (wahlweise alternativ: MusikerInnen) gehen kann das gut werden. Gute Musiker sind: Johnny Depp, Ryan Gosling, Jared Leto, Keanu Reeves, … Ethan Hawke schreibt gute Bücher, habe ich mir sagen lassen. Werde es bei Gelegenheit mal überprüfen. 

2. Biografien mag ich in Filmform sehr gerne, wenn sie informativ und kurzweilig sind.

3. ______ sollte man heutzutage eigentlich nicht mehr sehen müssen, denn ______ . Hm. Schwere Frage. Nächste Frage. 

4. ______ war für mich die großartigste Überraschung der jüngeren Vergangenheit, weil ______ . Spontan fällt mir nichts ein, und wenn ich länger darüber nachdenken muss kann es so großartig gar nicht sein. 

5. An Büchern schreckt mich am ehesten der Alters-Geruch ab, denn modrige alte Bücher bringen mich ständig zum niesen, da kann ich mich nicht aufs Lesen konzentrieren.

6. Aus Filmen/Büchern/Serien zu zitieren tun Momentan alle auf ihren Blogs, auch ich, denn Sebastian hat ein Zitier-Stöckchen in die Filmbloggerrunde geworfen, das sich wie ein Lauffeuer ausbreitet. 

7. Zuletzt gesehen habe ich Im August in Osage County und das war nicht so gut wie es hätte sein können, weil ich blöderweise direkt davor Gattaca gesehen habe.

via Medienjournal

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30 Gedanken zu “MEDIA MONDAY #165

  1. Aber der süßliche Geruch von alten Büchern ist doch toll! Modrig find ich auch nicht so dolle 🙂 Bei Osage County geb‘ ich dir absolut Recht. Wird auch nicht besser, wenn man davor nicht Gattaca gesehen hat.

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    1. Ich mag lieber den Geruch von neuem Papier. Auf alte Sachen reagiert meine Nase leider etwas allergisch. :/

      Ja wirklich? Ich sehe ihm mir irgendwann einfach nochmal an. So schlecht war er ja nicht … bzw. die Darsteller waren allesamt grandios.

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  2. „Osage County“ fand ich im Kino grandios. Aber ich hab „Gattaca“ nie gesehen. Deshalb musst du mir auch mal erklären, wieso sich das auswirken sollte.

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    1. Einfach nur, weil Gattaca so schön, klar, klassisch und wunderbar war, dass Osage County daneben so gewöhnlich gewirkt hat. Ich war eben mit dem Kopf noch voll in der Science-Fiction Zukunft und noch nicht bereit für ein (trotzdem tolles) Familien-Drama.

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      1. Wollte auch schon die Frage stellen, warum GATTACA vor OSAGE COUNTY vielleicht keine gute Wahl ist^^
        Mir hatte der im Kino aber sehr gut gefallen, herrlich verrückte Familie, die sich gegenseitig dauernd an die Gurgel geht. Nicht ganz so gut, aber am ehesten vergleichbar, wie CARNAGE – aber meiner Meinung nach trotzdem eine Empfehlung.

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      2. Das mit GATTACA davor bezieht sich nur auf mich, bzw. mein Empfinden. Meinem Mann hat OSAGE COUNTY sogar besser gefallen. Dafür hat mir OSAGE COUNTY ein bisschen besser gefallen als CARNAGE, obwohl ich ihn auch sehr mochte. Kann ich somit durchaus auch empfehlen.

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  3. Was den Geruch von alten Büchern angeht, kann ich dir zumindest teils zustimmen. Gar nicht gehen für mich Bücher aus einem Raucherhaushalt, dagegen mag ich den Geruch von alten Büchern (solange er nicht modrig ist) durchaus. Zum Beispiel habe ich damals unzählige Karl May Bücher aus einem Antiquariat bekommen; das hat das Leseerlebnis noch einmal unterstützt.

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      1. Was das Niesen angeht, so kenne ich das auch (Hausstauballergiegedöns), aber das nehme ich dann doch in Kauf solange es nicht zu schlimm wird… 😉

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  4. Jetzt hoffe ich nicht, dass ich an der Osage County Sichtung schuld bin, nachdem ich den Film immer wieder gelobt und angepriesen habe.
    Ich bin eben auch ein hoffnungsloser Fall, was FamilienKatastrophenFilme angeht.
    Carnage hingeben hat mich ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nur passiv-aggressiv gemacht. Ich hätte jeder Figur eine klatschen können: Statt wirklich mal handgreiflich zu werden, oder den Ort des Geschehens zu verlassen (ich weiß: dramaturgisch das Worst Case Scenario!) quatschen sich alle Beteiligen immer mehr in die gegenseitige Verachtung.

    Kann sein, dass es auch der richtige Film zur falschen Zeit war. Bin, was Familiendramen betrifft, etwas vorgeschädigt (auch wenn das ambivalent zur ersten Aussage steht: ich stecke (leider) voller Widersprüche).

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    1. Nein es ist gar nicht deine Schuld, ich wollte den Film sehen seit ich das erste Mal von ihm gehört habe. Ausserdem wollte ich mit meiner Aussage gar nicht sagen, dass er mir nicht gefallen hat, nur dass es mir für den Film leid tut, dass ich ihn nicht mit freien Gedanken und mit offenen Armen empfangen konnte. Trotzdem fand ich ihn sehr gut, aber es war eben ein typischer Fall von „der richtige Film zur falschen Zeit“.

      Mit Widersprüchen komme ich recht gut klar. Kann sie auch zum größten Teil sehr gut nachvollziehen, schließlich gibt es nicht nur Schwarz und Weiß auf der Welt.

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      1. Dann bin ich ja beruhigt. Ich vermutete, dich mit meiner übermäßigen Begeisterung angesteckt zu haben.
        Tatsächlich kommt es manchmal auf den „richtigen“ Zeitpunkt an. Bei LOST ging es mir z.B. ähnlich. Als ich vor ein paar Jahren die erste Folge gesehen habe, war ich in keinster Weise fasziniert (von der Story, den Figuren, dem Insel-Schauplatz) und jetzt … ist es einer der Serien, die mich mit Haut und Haar berauschen …
        Zeiten ändern sich, Menschen (und deren Interessen) auch.

        Tja, diese Widersprüche. Ich muss mich damit abfinden, dass es immer wieder Situationen und Dinge gibt, die mich keinen klaren (inneren) Standpunkt haben lassen.

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    1. Scarlett Johansson darf auch dazu. Juliette Lewis find ich als Sägerin fast cooler, denn als Schauspielerin ist sie ziemlich einseitig … Jana Pallaske kenne ich jetzt gar nicht und Julia Hummer auch nicht. Muss ich bei Gelegenheit mal reinhören. Danke für den Tipp.

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      1. Pallaske ist wahrscheinlich am bekanntesten aus „Engel und Joe“, ihre damalige Band klingt ein wenig wie die Guano Apes, in manchen Augenblicken sogar sehr viel besser als diese. Und Frau Hummer kennt man eventuell aus „Absolute Giganten“ oder Christian Petzolds „Gespenster“, dem zweiten Teil seiner Gespenster-Trilogie. Und ich mag Juliette Lewis als Schauspielerin und als Sängerin. Aber du hast recht, bei The Licks geht sie so richtig ab. 🙂

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      2. “Engel und Joe” ist sogar einer der wenigen deutschen Filme die ich kenne. Ich bin da nicht so bewandert … leider. Guano Apes mag ich (oder mochte ich zu gegebener Zeit zumindest) sehr.

        Juliette Lewis geht eigentlich immer. Ich mag sie ja auch, aber sie ist eben immer sie … aber wenigstens ist es ein gutes sie. 🙂

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