THE AMAZING SPIDER-MAN (2012)

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Marc Webbs Spiderman ist Amazing

… im Gegensatz zu Sam Raimis Spider-Man. Und das liegt hauptsächlich an der besseren Wahl des Darstellers der tragenden Rolle. Ich mag Tobey Maguire sehr, aber ich konnte in ihm trotz 3 Teilen Spider-Man nie Peter Parker sehen. Andrew Garfield allerdings, ist ein feiner Peter Parker. Ein wenig Hipster, aber dadurch auch zeitgemäß. Auch das Paar Garfield-Stone ist einfach entzückend.

Das Pech

… das The Amazig Spider-Man hat ist, dass er viel zu schnell (nur 5 Jahre) nach Raimis Spider-Man kam. Das sollte man normalerweise besser sein lassen, auch wenn es 2012 passender Weise den 50sten Geburtstag von Spider-Man zu feiern gab. Es tut dem Film nicht gut und ist ein wenig respektlos gegenüber dem „alten“ Spider-Man. Aber so wollte es Sony Pictures. Erinnert ein bisschen an das Dilemma mit den Hulk-Filmen. Das war auch nicht gut und hat beiden Filmen keinen Gefallen getan. Macht man so etwas trotzdem, sollte dabei ein Film herauskommen der wirklich gut, besonders und vor allem anders ist. Marc Webb ((500) Days of Summer) hat das alles bedacht und tatsächlich einen sehr viel besseren Spider-Man geschaffen.

Der bessere Spider-Man

The Amazig Spider-Man erzählt die selbe Grundgeschichte wie Raimi’s Spider-Man, nur sehr viel detaillierter und persönlicher. Die Geschichte um die Eltern, die Experimente, dass Peter einen persönlicheren Bezug zu dem hat was mit ihm geschieht und dass schlussendlich dadurch der gesamte Film sehr viel stimmiger ist – das macht ihn zum besseren Spider-Man. Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder schon wieder die Geschichte hören wollte, wie Spider-Man zu Spider-Man wird. Man kennt es ja. Dachte ich auch. Aber die altbekannte Geschichte wird hier tatsächlich besser und vor allem intensiver erzählt. Klar hätte Webb auch mittendrin anfangen können oder einen vierten Teil machen, aber Sony Pictures entschied sich für einen Neuanfang und lies Webb die Geschichte mit Hilfe von James Vanderbilt auf seine Art erzählen. Definitiv die bessere Entscheidung, würde ich sagen.

Aufgrund dieser Tatsachen glaube ich, dass der 2te Teil nur gut sein kann, denn Teil 1 ist vielversprchend in seinem Aufbau, seiner Erzählweise und der Cast könnte besser nicht sein. Ich bin gespannt. In 2 Tagen weiß ich mehr. Ach ja, und ein Film in dem Dane DeHaan mitspielt kann nur gut sein!

(Regie: Marc Webb, Länge: 136 Minuten, Altersfreigabe: FSK 12, Bewertung: 4 / 5 DeLoreans)

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7 Gedanken zu “THE AMAZING SPIDER-MAN (2012)

  1. Ich war ja überhaupt kein Freund des Raimi-Spider-Mans. Dafür kam mir Maguire immer zu beschränkt rüber. An „The Amazing Spider-Man“ hatte ich aber auch meinen Spaß. Zum Schutz von Sony sei aber gesagt, dass sie diesen Film machen mussten, da sie sonst die Rechte an der Spider-Man Lizenz wieder an Marvel verloren hätten. Wenn ich mich recht erinnere, war auch erst ein vierter Teil in Planung, aus dem dann nichts geworden ist (oder der Aufgrund des schlechten dritten Teils auf Eis gelegt wurde). Deswegen das Reboot. Ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, aber es handelt sich hier glaub ich auch nicht nur um ein simples Reboot, da „The Amazing Spider-Man“ ein ganz anderer Spider-Man ist, als Raimi ihn verfilmt hat. Bei Comics gibt es da ja immer mehrere Erzählstränge und so. Aber Maguire konnte seinen Spinnenfäden ja glaub ich direkt aus den Armen schießen, während Garfield sich extra ein Gerät konstruieren musste.

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    1. In diesem Fall sei Sony verziehen. 😉

      Ja da hast du recht. Es ist ein anderer Spider-Man. Soviel ich weiß (bin da allerdings auch nicht sehr bewandert) ist The Amazing Spider-Man der ursprüngliche Spider-Man. Raimis war schon aus den neuere Comic-Versionen, oder so. Garfield ist einfach cooler und viel schlauer. 🙂

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      1. Habe die Tage mal wieder reingeschaut und werde ihn mir heute wohl endlich noch mal angucken und muss dir da zustimmen. Garfield hat mir in den ersten 10 Minuten schon so gut gefallen – abgesehen davon, dass ich ihn eh mag. Aber er passt einfach in diese Rolle des verschlossenen, smarten, schüchternen Außenseiters.

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  2. Ich war ein großer Fan von Sam Raimi und Tobey Maguire und war damals echt ein bisschen enttäuscht, wie das alles so zu Ende gegangen ist. Aber „Spider-Man 3“ hat dem Ganzen schon irgendwie den Todesstoß gegeben… und klar waren die Nörgler sofort da, als nur ein paar Jahre später das Reboot kam.

    Ich fand’s aber auch nie wirklich schlecht… man musste sich halt umstellen. Aber gut war’s schon!

    Hast du den zweiten Teil jetzt schon gesehen? Ich finde ja, da haben sie sich wirklich bewiesen und eigentlich alles richtig gemacht. Hat mir wirklich gut gefallen.

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