‚Unbreakable Kimmy Schmidt‘ und die immer wiederkehrende Ebbe im Blog

Dafür dass ich mir vorgenommen hatte, bzw. aufgrund neugewonnener Freizeit dachte, ich würde hier im Blog nun voll durchstarten, sieht es hier erstaunlich einödig aus. Keine Ahnung wie das möglich ist, aber ich habe jetzt tatächlich noch weniger Zeit als zuvor. Quasi mehr ist weniger … Die Zeit und ihre unergründlichen Mysterien. Dem muss ich mal (wenn ich mehr … oder weniger Zeit habe) auf den Grund gehen. Außerdem tritt immer wieder die böse Schreibfaulheit auf, bzw. alles was ich zu schreiben hätte, ist mir nicht aufregend genug, oder es ist es nicht wert dafür von der Couch aufzustehen. Passend dazu kommt die Tatsache, dass ich mein MacBook weggeben musste, und das neue noch nicht da ist. Hätte ich es schon, könnte ich es mir auf der Terrasse gemütlich machen, oder es mit auf die Couch nehmen. Das würde die Schreiblust bestimmt fördern. Der Arbeitsplatz von meinem Mann, den ich freundlicherweise in der Zwischenzeit benutzen darf, ist leider nicht so flexibel und lässt sich nicht nach außen tragen. Ja ich weiß, First World Problems … Ja, und außerdem heißen die „Anderen Umstände“ in denen ich mich befinde nicht umsonst „Andere Umstände“. Das mag man auch noch stark merken. Man schafft nicht viel am Tag, man muss sich immer wieder ausruhen und schonen. Auch der Frischluftbedarf ist höher und man verbringt automatisch mehr Zeit draussen, und genießt dieses unglaubliche Wetter. Leider ist auch das Kommentieren in euren Blogs, in letzter Zeit zu kurz gekommen (sogar meine Antworten auf eure Kommentare hier, habe ich etwas vernachlässigt). Das tut mir sehr leid, aber ich lese euch trotzdem, nur dass ihr es wisst. Das geht nämlich zwischendurch am iPhone. Zum kommentieren müsste ich mich wieder an den Computer setzen (ich verspüre auch schon wieder den Drang aufzustehen und rauszugehen oder mich auf die Couch zu legen, aber ich versuche mal das hier fertig zu schreiben). Aber keine Sorge, das ändert sich wieder, wenn mein MacBook ENDLICH da ist.

Langer Rede kurzer Sinn, ich hätte Lust gehabt über den einen oder anderen Film zu schreiben, aber leider habe ich seit Magic in the Moonlight keinen mehr gesehen. Wie denn auch bei dem Wetter? Wenn alles gut geht darf ich am Samstag wieder mal ins Kino. Ich möchte mir „Ex Machina“ nur ungern entgehen lassen. Was mich erfreulicherweise in letzter Zeit wieder etwas mehr begleitet sind Serien. Heute möchte ich ein kurzes Fazit zur ersten Staffel der neuen Netflix Serie „Unbreakable Kimmy Schmidt“ ziehen.

Unbreakable Kimmy Schmidt

Das eher Schlechte

Die 1. Staffel hat sich nun ewig gezogen. Ich fand sie von Anfang an nicht wirklich toll. Dem Mann hat sie etwas mehr Spaß gemacht, darum haben wir sie immer am Abend vor dem Einschlafen geschaut. Und mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, und mag Kimmy (Ellie Kemper) und Titus (Tituss Burgess) mittlerweile recht gerne. Sehr sympathische Darsteller und Rollen. Nichtsdestotrotz mag ich dieses überzeichnete Spielen in Serien nicht. Ständiges Grimassen schneiden, Fuchteln und Dauer-Hektik. Ausserdem mag ich Jane Krakowski nicht. Mochte ich noch nie, weder in Ally Mcbeal noch in 30th Rock. Ich fand auch das Thema, bzw. den Ausgangspunkt der Serie sehr spannend und habe gehofft, dass es mehr in Richtung „Hinterm Mond gleich Links“ gehen würde. Ich hätte gerne mehr davon gesehen wie sich ein Mensch, der 15 Jahre aus der Welt war, im Heute zurecht findet. Denn es hat sich schon einiges verändert. Kimmy hat sich mir zu schnell, zu sehr angepasst.

Das Gute

Es ist natürlich nicht alles schlecht. Ein paar gute Sachen haben sich Robert Carlock und Tina Fey schon ausgedacht. Die Gerichtsverhandlung am Ende der Staffel fand ich äußerst witzig und Jon Hamm als Reverend Richard Wayne Gary Wayne einfach sensationell. Die beste Folge ist Titus zu verdanken und leider nicht der guten Kimmy. In Folge 10 (Kimmy’s in a Love Triangle!) ist nicht Kimmy’s Dreiecksbeziehung das witzige, sondern die Schauspiellehrstunden die Titus von Dean Norris aka Le Loup bekommt. Sehr sehenswert.

Im Großen und Ganzen

… habe ich mich teilweise zwingen müssen, die Serie zu schauen. Manche Dinge haben mich so wenig angesprochen, dass ich am liebsten vorgespult hätte. Meins ist es leider nicht. Mal sehen ob ich dran bleibe. Wenn, dann wahrscheinlich nur nebenbei mit einem Auge. Außer es gibt wieder tolle Gastauftritte und mehr Titus, dann mache ich vielleicht auch ab und zu das zweite Auge auf.

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16 Gedanken zu “‚Unbreakable Kimmy Schmidt‘ und die immer wiederkehrende Ebbe im Blog

  1. Du bist in anderen Umständen? Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann sage ich mal herzlichen Glückwunsch 🙂

    Und mir geht es ähnlich, ich will auch lieber draußen bleiben, könnte zwar das Notebook mitnehmen, aber da draußen wird man auch immer wieder von den Nachbarn gestört 😛

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    1. Ja das hast du richtig verstanden! 🙂 Dankesehr! ❤ Ich hätte sogar die total nichtstörenden Nachbarn! Ich versuchs gerade mit Terrasse und App. Macht aber auch keinen Spass …

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      1. Fein^^
        Ach ja … App finde ich immer anstrengend. Würde ich alles nur am Smartphone machen müssen, würde ich irgendwann durchdrehen.

        Bei uns ist das Wetter heute so launisch. -.- Nix mit raus setzen 😛

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      2. Ja ich auch. Vor allem die Blogsachen. Twitter und Instagram Apps sind allerdings schon sehr fein. Wir haben heute und morgen noch Traumwetter, danach wie es aussieht eine ganze Woche nur Regen! 😦

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  2. Ja, ich glaube dir gerne, dass die scheinbare Freizeit doch nicht so groß ist, wie vermutet. Und Spoiler: Das wird nicht besser werden. Aber toller. 🙂

    Von der Serie habe ich auch schon gehört. Sie reizt mich aufgrund Tina Feys mitwirken und ich mag Ellie Kemper schon seit „The Office“ sehr gerne. Hmm, werde vielleicht doch mal irgendwann reinschauen. Spätestens mit Netflix… 😉

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  3. Ach … mach dir da mal keinen Kopf, wenn du nicht zu soviel kommst. Wahrscheinlich können sich die meisten hier zumindest vorstellen, was da alles auf einen einprasselt, wenn man mittendrin ist in so einem spannenden (und anstrengenden?) Lebensabschnitt. 🙂
    Ex Machine gehe ich dieses Wochenende auch schauen! 😀

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    1. Es wird auch immer anstrengender … aber es sind auch die Launen (und Hormone) die diese Stimmungsschwankungen verursachen und Schreibunlust hervorrufen. :/ Aber trotzdem … alles schön und immer schöner. 🙂

      Ich hab schon so viel gutes über Ex Machina gehört, dass ich wahnsinnig neugierig bin. Wie siehts mit deiner Begeisterung aus?

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      1. Hab meine Gedanken dazu aufgeschrieben, da ich eh noch eine Review in den Entwürfen hatte :
        http://miss-booleana.de/2015/04/26/neulich-im-kino-review-zu-kingsman-und-ex-machina/
        Die Euphorie kann ich nicht ganz teilen. Es ist ein guter Thriller, schlau und zeitgemäß gemacht. Aber am beeindruckendsten war für mich eher alles das was gar nicht so sehr mit KI zutun hatte. Die schrägen Charaktere, Suspense, die megacoole Optik. Der Rest war … konventionell. Hat man so schon mal gesehen. Aber für mich wars trotzdem ein guter Film – hatte mir nur mehr erwartet.

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      2. Das hat mit dem technischen Aspekt gar nicht soviel zutun, denke ich. Ich bin darüber weg zu denken „öh wie blöd, sie erklären gar nicht wie sie es gemacht haben“. Irgendwann wird einem ja klar, dass es anders gar nicht geht, wenn man die Mehrzahl der Zuschauer erreichen und begeistern will. Die Mathe-Uninteressierten sind dann schon längst eingeschlafen … und ich vielleicht auch, denn ich brauch das in meiner Freizeit auch nicht unbedingt.
        Aber die Handlung fängt sehr smart und spannend an und konnte mich dann ab einem bestimmten Punkt nicht mehr überzeugen.

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  4. „Unbreakable Kimmy Schmidt“ steht auch auf meiner Liste der Müsste-ich-mal-Serien. Problem: jeder sagt mir dazu was anderes. Hm, eigentlich ist das gar kein Problem, sondern macht es nur noch spannender. 🙂 Magst du denn so prinzipiell diese Art Humor? Soll ja ein ziemliches Gag-Feuerwerk sein. Na, wie gesagt – müsste ich mal. 🙂

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