Dokumentationen, Beobachtungen und Aufzeichnungen zum Thema: Filme, Serien, Bücher und ICH #7

dokumentation

Schon so lange

Möchte ich unter diesem Titel wieder einen Artikel veröffentlichen, mich euch mitteilen, mir Dinge von der Seele und dem Gedächtnis schreiben, sie nicht mehr mit mir herumtragen müssen, sondern sie hier dokumentiert sehen. Und heute an diesem großen Tag, mache ich das endlich, denn ich habe große Lust darauf.

Ein großer Tag

Ist heute, denn heute (besser gesagt gerade eben) habe ich meine Abschlussarbeit für meinen Fotografiekurs eingereicht. Ich bin aufgeregt, melancholisch-wehmütig, stolz und froh, dass dieser Moment endlich gekommen ist. Die Bewertung steht noch aus, aber das hier und heute war für mich definitiv größer. Ich hatte unendlich viele Ideen, unglaubliche Ideen, was ich für die Abschlussarbeit machen könnte. Doch alle war bei weitem nicht möglich, aus Zeitgründen und auch weil mir die Mittel gefehlt haben. Es wäre natürlich auch mit meinem Equipment machbar gewesen, aber der Aufwand wäre mir zu groß. Ich wollte mich verwirklichen, denn ich sprudle nur so vor kreativen Ideen (nicht nur in der Fotografie). Meine 3 Arbeiten die ich abgegeben habe, sind großartig geworden, und ich habe mich auf jeden Fall damit im kleinen Maße verwirklicht, nur eben nicht im ganz großen Stil. Darum: Stolz und froh, aber eben dem Perfektionismus nicht ganz gerecht geworden. Ich bin fotografisch definitiv nicht mehr der gleiche Mensch, wie vor den 8 Monaten, als ich mit dem Kurs begonnen habe. Eine Ära geht heute zu Ende, und ich hoffe inständig, dass meine Karriere als Fotografin hier ihren Anfang nehmen wird.

Bildschirmfoto 2017-04-28 um 14.34.19

Da war aber noch eine Ausbildung

Ja, die zur Grafikdesignerin. Und genau dieses Thema raubt mir im Moment ausnahmslos die komplette (freie) Zeit. Auch hier ist das Abschlussprojekt am Entstehen und zwar in vollen Zügen. Ende Mai ist Deadline, und bis dahin muss ich täglich Illustrieren, Schreiben und Layouten. Und wenn es so wird, wie ich es mir vorstelle, dann wird auch dieses Projekt großartig. Mehr dazu hoffentlich bald, ausführlicher … an anderer Stelle.

Genug zum ICH, was ist mit Filmen?

Sie werden natürlich noch geguckt. Nicht mehr so viel, und nicht mehr in der selben Qualität wie früher, aber wichtig ist, dass man dranbleibt. Es wird nur am Wochenende Geschaut, und man entscheidet sich aufgrund der mentalen und Körperlichen Erschöpftheit, eher für einfachere Geschichten. Die letzten Filme, die ich gesehen habe waren „Snowden“ mit Josef Gordon Levitt und „Sing“. Beide haben mich sehr unterhalten. Ach ja und die Netfilx Doku „Minimalism“

Apropos Minimalismus

An dem arbeite ich aktuell aktiv. Die Doku hat mir ein bisschen die Augen geöffnet, und ich sehe aktuell einige Dinge ganz anders. Ab 1. Mai starte ich ein „Spiel“, das von „The Minimalists“ (aus der Doku) ins Leben gerufen wurde, und zwar geht es darum so richtig auszumisten. Alles aus dem Haus zu schaffen was man nicht braucht, um sich wieder auf das wichtigste konzentrieren zu können. Das Spiel dauert 30 Tage. An Tag 1 wird eine Sache weggeworfen/verschenkt/verkauft – hauptsachen aus dem Haus. Am Tag 2, 2 Dinge, und so weiter bis 30. Ich freue mich schon darauf, und auf den neugewonnenen Platz, der definitiv nicht mehr mit Kram gefüllt wird.

Aber wir schweifen ab … Serien?

Wenig Filme, dafür massenhaft Serien. Ich sehe aktuell „Girlboss“ (der Mann wollte es so), und ich mag es nicht besonders. Ich finde die Hauptdarstellerin ganz furchtbar. Dafür sind die Nebenfiguren großartig, das rettet es ein bisschen. Davor haben wir „13 Reasons Why“ gesehen. Sehr gute Serie, hat mich richtig mitgenommen. Müsst ihr gucken. Ansonsten wurde bei Amazon endlich die 12. Staffel „Grey’s Anatomy“ freigeschaltet. Juhu. Das schau immer fast in einen Zug. Warum ich das immer noch gucke? Aus Nostalgie vermutlich, oder um heulen zu können. Ja, ich glaube das ist meine „Ventilserie“. Und die zigste Sichtung der „Friends“ läuft auch noch nebenbei.

… und Bücher

In meinem letzten Dokumentation-Post schrieb ich: „Und langsam, aber sicher wächst der Wunsch in mir, ein Kinderbuch zu schreiben und zu Illustrieren.“ … Tja, und ganz vielleicht mache ich das gerade (hihi). Ich bin aktuell wieder ganz tief in die Harry Potter Welt versunken und beschäftige mich mit dem Orden des Phoenix. Und ich liebe es. Ich habe auch was über „Achtsamkeit“ gelesen, aber darauf möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Das mache ich für mich, und mit mir alleine. Ich lese viele Sachbücher über Typografie und Schriften. Dass das meine neue große Liebe ist, habe ich hier schon mal erwähnt.

Was noch?

Zu viel von allem. Keine Luft zum durchatmen, Bloggen, oder Bücher lesen (Harry Potter wird mir auch nur vom Autoradio vorgelesen, auf dem Weg zur Arbeit). Ich weiß zwar selbst nicht wie, aber es soll sich in Zukunft ändert. Es muss mehr Freiraum ins Leben, mehr Luft. Leider bin ich das Problem, und mein Drang immer wieder neues zu lernen, aber nix altes bei Seite zu legen. Jedenfalls muss ich jetzt erstmal lernen, dass weniger mehr ist. Denn plötzlich macht dieser abgedroschene alte Satz mehr Sinn, als je zuvor.

Falls es euch interessiert

Ich lettere, illustrierte und fotografiere im Moment, als würde es keine Morgen geben. Und das alles könnt ihr auf meinem Instagram Profil verfolgen. Ihr könnt meine Arbeit sogar täglich verfolgen, in den von mir sehr geliebten Insta-Stories.

Und last but never least 

Mein supertolles Einzelkind (wird schon bald 2!!!) kann seit neuestem alleine spielen. Das, meine Freunde, ist für eine Mutter eine richtige Offenbarung. Und überhaupt und sowieso liebe ich es, dass ich mittlerweile richtig mir ihm kommunizieren kann, und er auch schon halbwegs sagen kann, was er will und was ihm fehlt. Ich sage dazu nur: „Sie werden so schnell groß! Zum Glück.“

Und damit … ein schönes Wochenende euch allen!

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4 Gedanken zu “Dokumentationen, Beobachtungen und Aufzeichnungen zum Thema: Filme, Serien, Bücher und ICH #7

  1. Wirklich bewundernswert so viel Energie und Tatendrang. Mein beinahe 2-jähriges Einzelkind schafft es zwar auch schon hin und wieder allein zu spielen. Dafür ist aber Trotzphase angesagt. Für mehr als die Bewältigung des bloßen Alltags reicht es kaum. Respekt, wie du das alles so unter einen Hut bringst.

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  2. Wann und wo gibt es deine Fotos zu sehen? 🙂

    Die zigste „Friends“-Sichtung kann ich nur unterstützen. Und ja, sie werden sooo schnell groß. Das ist schön und zum Glück, doch genieße es, denn irgendwann sind sie dann plötzlich in der Schule und gar nicht mehr so die süßen Kleinen. Seufz.

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  3. Das „Ausmisten“-Spiel klingt gut. Das will ich auch schon die ganze Zeit mal bei mir machen. Und ja, „Friends“ kann man nicht oft genug gucken. Da fällt mir ein, dass ich das mal wieder machen sollte 😀

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