Mein Traum NYC – Tag 1

Prolog

Die Zeit des Planens, der Vorfreude auf etwas wovon alle sprachen, was ich aber nicht kannte … scheint Lichtjahre entfernt zu sein. Sogar die Zeit in NY ist jetzt schon gefühlt lange her … Aber das Erlebte ist noch frisch und ich werde versuchen das Gefühl in Frischhalte-Folie zu verpacken und bewahre es lieber eine Weile im Kühlschrank auf, damit es noch ein bisschen länger hält.

Ich werde euch eine Geschichte erzählen … 

Alles begann mit einem Traum. Der schlummerte eine lange Zeit in den Tiefen meiner Gedanken vor sich hin … Er tauchte immer wieder mal an die Oberfläche und ich dachte: irgendwann … irgendwann. Doch irgendwann kommt nur dann, wenn man die Tür offen lässt. Eines Tages verschwand der Traum nicht mehr in der Tiefe, sondern blieb an der Oberfläche haften und ich konnte nicht anders als die Tür zu öffnen und irgendwann herein zu bitten. Ich musste dringend die Stadt erleben von der so viele sprachen, denn Sie ist so gegenwärtig wie nichts anders, sie ist überall und nicht nur die New Yorker lieben sie, sondern die ganze Welt scheint sie zu vergöttern. Ich musste endlich wissen warum … was diese Stadt an sich hat, dass sie so sehr geliebt wird. Auf die Gefahr hin, dass ich euch die Überraschung des weiteren Lesens meiner Berichte verderbe … Ich weiß jetzt warum und ich liebe sie auch.

I LOVE NEW YORK LOGO

Tag 1 – Zürich / NYC

Abflug

24. 09. 2013 … Abflug Flughafen Zürich. Der Flug war OK … Ich fliege gerne, überhaupt reise ich gerne. Für mich ist tatsächlich der Weg das Ziel. Das Hinkommen ist der erste Teil einer Reise und gehört völlig zurecht dazu. Und wenn man lange im Flieger oder Zug sitzen muss, hat man viel Zeit für Dinge für die man sonst keine Zeit hat, wie lesen, schreiben und Ähnliches. Ich habe sogar Iron Man 3 gesehen, auf dem kleinsten Fernseher der Welt und mit Knister-Ton. Ich fand ihn ziemlich gut. Bin zwar während des Showdowns eingeschlafen, aber ich glaube Iron Man hat gewonnen. Am JFK angekommen nahmen wir ein Taxi zu unserem Hotel (Belnord) an der Upper Westside. Da wir uns noch nicht auskannten, schien uns das die einfachste Lösung zu sein, und das Taxi hatte eine Flatrate, was uns auch sehr beruhigte. Die Reise mit dem Taxi dauerte recht lange und da er von Oben herunter fuhr, konnten wir auch noch nichts vom Glanz der Grossstadt erkennen. Nachdem wir kurz das Mini-Zimmer inspiziert hatten, konnten wir es kaum erwarten loszugehen … schließlich wurden uns 6 Stunden Tageslicht geschenkt. Das muss man mit Dank annehmen und sinnvoll nutzen.

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42 Strassen zum Times Square

Wir liefen von der 87 St. West, wo unser Hotel war, ganze 42 Strassen den Broadway entlang zum Times Square. Die Stadt öffnete sich nach und nach … breitete ihre Arme für uns aus. Sie wurde immer belebter, höher, lauter und grösser bis wir irgendwann in ihrem leuchtenden Herzen angekommen waren … am Times Square. Die Eindrücke prasselten nur so auf mich herunter. Es war beeindruckend aber auch eigenartig und beängstigend, aber gut … Es war alles auf einmal!

Top Spots – Tag 1

Was mir von diesen allerersten Eindrücken am besten gefallen hatte war die Lincoln Center Plaza. Die hatte echt Stil. Was auch Stil hatte war der Apple Store an der Upper Westside. Der erste von 3 die wir besucht haben. Überhaupt der erste in dem ich je war. Times Square hatte mich auf den ersten Blick gar nicht so umgehauen. Er schien eine riesige, bunte Touristenfalle mit 1000en von immer gleichen Souvenir-Läden zu sein. Times Square und ich, das war definitiv nicht Liebe auf den ersten Blick, doch das sollte nicht so bleiben … Man muss ihn in der Nacht erleben, wenn er im vollen Glanz erstrahlt, um ihn zu lieben. Und ehrlich gesagt kann man gar nicht anders als den Times Square zu mögen, denn er repräsentiert eine wichtige Seite von New York. Was sagt offener, dass Schlafen überbewertet wird, als der Times Square?

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Ab ins Bett

Todmüde (ich zumindest, mein Freund wollte bis zum bitteren Ende keine Müdigkeit vortäuschen) gingen wir dann (auch wieder zu Fuss) zurück Richtung Hotel, diesmal dem Central Park entlang, wo wir zum ersten Mal das Phänomen einer Welle joggender New Yorker beobachten durften. Faszinierend. Wir kamen uns total unsportlich vor, denn ausser uns rannten alle. Vor dem (von mir ersehnten) Schlafen-Gehen gönnten wir uns den ersten amerikanischen Burger im Shake Shack. Yummy! Ein wundervolles Nationalgericht, der Amerikanische Burger … und kein Vergleich zu denen die wir hier meinen herstellen zu können. Das ist wahrlich eines der Dinge, die ich sehr vermissen werde.

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Tag 1 – Vorbei

Im Zimmer angekommen, schlossen sich meine Augen von selbst ohne lange darauf warten zu müssen … Vom feinsten amerikanischen Fernsehen berieselt, fiel ich in den Schlaf. Ich war angekommen … in meinem Traum!

BTTF-8


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17 Gedanken zu “Mein Traum NYC – Tag 1

    1. Ja der Store an sich ist schon sehr sehenswert. 🙂 Die anderen 2 sind aber mindestens genauso cool … wirst sehen! 🙂 Wann kommt ihr eigentlich wieder … Damit wir euch mit Fotos quälen können?

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  1. Oh, das klingt wahrlich toll und deckt sich ziemlich mit meinen Erinnerungen – den Apple-Store einmal ausgenommen… 😉

    Der Times Square ist nachts wahrlich beeindruckend und da die Stadt nachts nicht schläft, fällt es natürlich leicht die eigenen Schlafbedürfnisse zu ignorieren.

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    1. Man möchte wirklich nicht schlafen, aber irgendwann muss man dann eben doch … und die Füsse halten leider auch nicht so lange aus, wie man es gerne hätte … schade, man hätte noch viel mehr sehen können! 😉

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  2. Schön, wie du schreibst. Das erinnert mich glatt an die Euphorie, die ich auch bei meinem New York-Besuch hatte. Eine der wenigen Städte, die mich einfach total geplättet haben. Freu mich schon drauf, mehr von deinem Reisebericht zu lesen.

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    1. Danke … das hör ich gerne! New York muss man eben gesehen haben um es zu glauben. 🙂 Der zweite Teil wird nicht lange auf sich warten lassen … ich bin schon die ganze Zeit fleissig am Schreiben, solange die Eindrücke noch frisch sind …

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  3. klingt wirklich spannend… eigentlich bin ich kein fan von großstädten aber für new york würde ich vermutlich eine ausnahme machen… 😉
    bin schon neugierig was noch kommt!

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      1. Ich hab die „Werbeaktion“ Auf Mail und SMS aufgeteilt. Hab nur denen von denen ich keine Mailadresse hatte ein SMS geschickt … Das heisst, ich hab natürlich auch an Chini gedacht, sie müsste ein Mail bekommen haben…

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