Mein Traum NYC – Tag 2

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Tag 2 – Erste Erfahrungen sammeln

Guten Morgen NY

25. 09. 2013 … Der Jetlag machte seinen JobIch war früh wach. Schon um 5 Uhr Morgens, aber ich konnte dann wenigstens das Umsteck-Spiel spielen. Wir hatten nämlich nur einen Reisestecker mitgenommen und eine 2-er Steckdose an die wir 2 Handys anstecken konnten … hatten aber leider vergessen, dass die Kamera auch ihr täglich Strom braucht. Somit musste zeitig umgesteckt werden, um nicht unnötig viel Zeit im Hotel zu verbringen. Und alle 3 Geräte waren äusserst wichtig für das Festhalten der Eindrücke. Nach dem Umstecken schlief ich dann doch noch eine Runde … So gegen 7 gingen wir dann los, und zwar in die falsche Richtung. Es zog uns irgendwie immer Rauf statt Runter. Ein Phänomen das ich mir nicht erklären konnte, aber es passierte ständig und wurde dann bald zum Running Gag.

Der Plan für Tag 2 lautete:

Zu Fuß zu Madame Tussauds wo das von Zuhause aus gebuchte Bus-Tour Ticket auf seine Abholung wartete und auch der Touri-Bus konnte da für eine DownTownn Sightseeing Tour bestiegen werden. Es war natürlich wichtig so eine Tour am Anfang zu machen, um sich einen groben Überblick zu verschaffen. Zum Plan gehörte auch bei der Levain Bakery, der besten Bäckerei der Stadt, Stop zu machen, um sich den besten Chocolate Chip der Welt zu holen. Und es war nicht gelogen. Das war definitiv der beste Chocolate Chip den ich je probiert hatte. Mein Tipp für alle die nach NYC wollen. Holt ihn euch! Die Bakery ist an der Upper Westside, 167 West 74th St.

Der Plattenladen

Nach dem Chocolate Chip und vor der Bus-Tour war noch ein Plattenladen und zwar der Westsider Records eingeplant. Da angekommen hatte er eigentlich noch zu, aber wir wurden trotzdem von einem sehr netten älteren Mann (ihr könnt ein Foto von ihm sehen, wenn ihr den Link anklickt) hereingebeten. Ein kleiner Laden volle alter Bücher, CDs und Platten. Wir stöberten ein bisschen und unterhielten uns mit dem sehr witzigen Verkäufer, der unserer Unterhaltung wegen Platten vorspielte, von englischen Sängern die ihre Songs auf Deutsch sangen … Down-Town von Petula Clark … auf Deutsch gesungen. Echt Stark!

Der erste Eindruck vom Central Park

Da wir schon sehr darauf gespannt waren, bogen wir von da ab in den Central Park. Es war nur ein kleiner Bruchteil von diesem enorm grossen wunderschönen Park den wir an diesem Tag zu sehen bekamen, und bei perfekten 23°C und strahlendem Sonnenschein war das ein unfassbar schönes Erlebnis. Viel Zeit zum Geniessen und Staunen blieb nicht … Die Reise musste weitergehen, aber wir würden wieder kommen.

CP

Ich und Grand Central Terminal – Das war Liebe auf den ersten Blick

Ein kurzer Blick auf dem Stadtplan verriet uns, dass Grand Central Terminal ganz in unserer Nähe wäre. Nichts wie hin … ein kleiner Umweg kann nicht schaden. Und wir wussten, im Grand Central gab es auch einen Apple Store … den zu sehen konnte schliesslich auch nicht schaden. Frei nach dem Motto „An apple store a day keeps the doctor away“. Auf dem Weg dahin lernten wir den schönen und sehr schmissigen Bryant Park kennen. Ein angenehmer Ort für Geschäftsleute, Schüler und alle anderen die ihre Mittagspause genießen wollen. Solche Orte sind mit das schönste an einer Großstadt. Kleine grüne Oasen, gespickt mit zufriedenen Menschen. Herrlich. Und dann … Grand Central  WOW! Ich war geplättet wie nicht mehr seit ich mein Lieblingsgebäude die Sagrada Familia in Barcelona gesehen habe. So ein architektonisches Schmuckstück sieht man nicht alle Tage! Wir wollten länger bleiben und haben da gegessen, eingekauft, den Apple Store besucht … ERGOThek an einem der iMacs geöffnet und so stehen gelassen. Doch irgendwann war Zeit zu gehen, denn es wartete noch das komplette DownTown auf uns. Ich nahm mir vor Grand Central in dieser Woche nochmals zu besuchen, obwohl ich wusste, dass das unrealistisch war. Grand Central du bist so cool … du bist so cool … 

GC

Die Touri – Tour

So gegen 3 Uhr Nachmittags kamen wir erst beim Touri-Bus Ticket Terminal im Madame Tussauds an. War ja eigentlich so nicht geplant … NY hatte uns aufgehalten. Vor der Tür begrüsste uns Whoopi Goldberg und ich bekam sofort grosse Lust hinein zu gehen und blöde Fotos mit Stars zu machen! Nein nein … nicht jetzt … später, erst mal die Tour. Gesagt getan … da ging die Tour auch schon los … Es handelte sich um eine Hop on Hop off double-decker DownTown Tour, die 24 Stunden gültig war. Doch wir blieben sitzen und beschlossen uns das Ganze erstmal aus dem Bus aus anzusehen, und am nächsten Tag die Tour nochmal zu machen und dann zu hoppen. Was haben wir gesehen? Alles irgendwie … im Vorbeifahren: Empire State, Flatiron, Den Hafen, Rockefeller Center, Madisson Square Garden, Wall Street, China Town, … Na einfach alles und nichts … Zu viel, zu schnell. Aber wir wussten nun was wo war und wollten am nächsten Tag das Sightseeing in Ruhe genießen … So war der Plan.

br

Die NY Subway

Als die Tour zu Ende war, mussten wir uns sehr beeilen, denn wir hatten Karten für die legendäre Amateur Night at the Apollo … und die war in der Bronx und wir waren in Midtown. Um das zu schaffen machten wir unsere erste Subway Erfahrung. Zunächst hatten wir das wirklich einfache System leider nicht verstanden. Es hies das Ticket ist 2 Stunden gültig und wir dachten wir können das nun 2 Stunden lang benutzen und mehrere Fahrten damit machen. Die erste Fahrt ging Richtung Hotel zum Umziehen, denn es war auf dem Weg und wir hatten ein bisschen Luft. Da ging es schon los mit der strengen Subway und unserem Erstkontakt. Ich slidete meine MetroCard elegant durch das Durchzieh-Ding und ging weltmännisch durch das Drehkreuz. Wohlgemerkt habe ich rechts von mir geslidet, mein lieber Freund versuchte sein Glück, warum auch immer, linksseitig und wunderte sich warum er nicht durchgelassen wurde. Er slidete noch ein paar mal links von sich, bis ich sagte, dass man das auf der rechten Seite tun muss … doch dann war es schon zu spät. Was tun? Ich hörte schon die Subway kommen. Ich schrie, er soll drüber springen, und das tat er nach kurzem Zögern auch. Ohne weitere Vorfälle kamen wir dann auch an unserer Station an. Später als wir weiter Richtung Bronx fahren wollten, wunderten wir uns allerdings warum das Ticket nicht mehr ging (Tatsächlich war es so, dass das Ticket pro Fahrt oder 2 Stunden galt … klar!). Da standen wir, die zwei Touris vor dem Drehkreuz am Karte durchziehen … immer wieder … als eine auch Subway benutzende Dame kam und eine Stahl-Tür von innen aufmachte um uns durchzulassen. Der Alarm ging los … Um Gottes Willen, was passierte gerade? Doch nichts war … Später wurde die Tür und ihr Alarm etwas ganz normales, sowie dass man bei Rot über die Strasse gehen darf, nein sogar soll. Woher sollte man das auch wissen …

Amateur Night at the Apollo

Grossartig. Die Stimmung … unübertrefflich, ein Publikum das begeistert mitmacht, aufsteht und klatscht, und Moderatoren … Ja ganz wahnsinnig! Ein schwer in Worte zu fassendes Erlebnis. Den Wettbewerb gewonnen haben NUMBERS (Das ist das Live-Video von den 2 Tänzern). Trotz der grossartigen Stimmung, der Lautstärke und der aufregenden Amateure schaffte ich es an der Schulter meines Freundes einzuschalfen. Eine Schande, aber ich habe ganz ehrlich mit aller Kraft gegen die Müdigkeit gekämpft, und am Ende leider den Kampf verloren … Aber den Krieg noch nicht!  Ende Tag 2 … 

 apollo

BTTF-8

Tag 1

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10 Gedanken zu “Mein Traum NYC – Tag 2

  1. Ich ärgere mich heute noch, dass wir die Grand Central Station damals verpasst haben. Aber zumindest ein Grund für die Rückkehr.

    Amateur Night at the Apollo klingt übrigens auch großartig.

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    1. Alles schafft man eh nie, auch wenn man, so wie wir, durchgehend auf den Füssen ist … Aber wie du sagst … Beim nächsten Mal ist die Grand Central immer noch da! Mein absoluter Liebling … Ach so schön *träum*

      Die Amateur Night war echt grossartig. Die Bronx ist überhaupt sehr stimmungsgeladen. Die möchte ich mir nächstes Mal genauer Anschauen!

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      1. Die Bronx liegt leider nicht auf dem Weg. Man muss schon extra rauf fahren … und das sind dann Sachen, die macht man wenn man alles Andere schon kennt …

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  2. Ach, ich krieg ja richtig Fernweh bei deinem Bericht. Ich war damals auch völlig fertig vom Jetlag. Damit bin ich aber leider in meiner Familie die Einzige: ich will die ersten Tage in Amerika immer am liebsten um sechs ins Bett, dafür haben meine Eltern die Probleme nach dem Rückflug in Europa. 🙂
    Achja, und der Central Park. Ich bin damals extra morgens um 5 aufgestanden, um dort joggen zu gehen. Im Januar zu dieser nachtschlafenden Zeit… Aber das musste ich damals UNBEDINGT durchziehen. Joggen im Central Park. Eben wie im Film. 🙂

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    1. Wow! Das ist ja toll … und Respekt, ich hätte das nicht geschafft nach den anstrengenden Touri-Sachen taten mir die Füße immer ziemlich weh! Wie lange warst du in New York?

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      1. Leider nur viiiiel zu kurze drei Tage. Wir sind damals von dort zu einer Kreuzfahrt in die Karibik aufgebrochen und hatten dementsprechend nur ein paar Tage vorher Zeit. Die waren dann aber auch vollgestopft bis zum Geht-nicht-mehr. Das war NYC im Schnelldurchlauf. Irgendwann muss ich unbedingt nochmal mit mehr Zeit hinfahren, bin noch auf soooo Vieles neugierig.

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      2. In drei Tagen kann man einiges schaffen, das weiß ich jetzt auch, aber ein bisschen mehr Zeit braucht man schon, wenn man es auch genießen möchte. Die 8 Tage die wir hatten waren OK … Ein, Zwei mehr hätten auch nicht geschadet … viel länger aber auch nicht, weil es leider doch sehr kostenintensiv ist.

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    1. Na dann hab ich geschafft was ich wollte! So soll sein. Danke, danke … ich werd schon ganz rot. Ich muss dann unbedingt auch über unseren Wien-Tripp im März ein Bericht schreiben. 🙂

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