So(nntags) Po(st) Folge 8 / KW08

Was bisher geschah – KW08 auf ERGOThek:

Diese Woche war sehr wenig los hier auf dem Blog, leider. Die Freizeit war einfach noch sehr viel weniger als sonst. So wenig, dass ich nicht einmal den Media Monday geschafft habe. Aber immerhin konnte ich ein Geburtstags-Special über Joseph Gordon-Levitt schreiben (das lag mir sehr am Herzen) und einen Beitrag zu einem großartigen Film der gleichzeitig auch in meine diesjährige Werkschau gehört.

SOPO

Zum Thema: Bloggen – Wofür?

Ich kann nicht anders als darüber zu berichten, was mich im Moment beschäftig. Und da es beim SoPo keine Regeln gibt und hier über alles gepostet werden kann und darf, habe ich beschlossen heute nur ein paar meiner Gedanken mit euch zu teilen, sonst nichts.

Angefangen hat alles damit, als mir letzten Sonntag aufgefallen ist, dass nur dann, wenn ich 3 Berichte am Tag poste wirklich eine deutliche Frequenz auf dem Blog zu spüren ist. Doch 3!! Berichte an einem Tag sind unmenschlich anstrengend und so gut wie nie realisierbar, nicht mal 2, ja tatsächlich nicht einmal einer am Tag. Aber soweit nichts neues, und auch kein Weltuntergang. Weiters kam diese Woche noch die Tatsachen dazu, dass ich bei der Arbeit (wie so oft) wirklich dermaßen am Anschlag und ausgelastet war, dass ich am Abend nur noch todmüde ins Bett gefallen bin und somit keine Chance hatte über die vielen Filme und Serien zu berichten und zu schreiben, über die ich doch so gerne geschrieben hätte. Das Ergebnis war: Ich war frustriert und musste mich über mich selbst ärgern, weil ich zum Schreiben zu müde war.

Zwischendurch habe ich immer wieder ein paar Zeilen (zumindest über FARGO in Verbindung mit meiner Werkschau) geschrieben und schaffte es dann am Freitag endlich, zumindest diesen Beitrag, zu Ende zu bringen, und ich fand ihn schließlich sogar recht gelungen, dafür dass mir ständig die Zeit fehlte. Somit konnte ich am Freitag Abend endlich mal wieder etwas Geschriebenes Online stellen. Und dann … NICHTS. Eine Handvoll Leute hat sich das durchgelesen (vermutlich nicht einmal das – nur angeklickt) und das war alles. Das war der Lohn für das ungestillte Verlangen nach dem Schreiben, welches zum Stress und Frust geführt hat. Dieses Nichtbeachten eines Berichtes ist in den meisten Fällen gar nicht schlimm, das kommt schon mal vor. Momentan sind ja viele krank und vermutlich hat auch schon die Frühjahrs-Müdigkeit zugeschlagen (rede ich mir ein). Was solls, würde ich normalerweise denken, doch dieses Mal war es anders …

Ich habe mir anschließend Reservoir Dogs angeschaut und wollte am nächsten morgen, in aller Frische, einen tollen Bericht darüber schreiben, denn der Film war unfassbar gut. Und ein Tarantino-Klassiker noch dazu. Ich war wieder drauf und dran mein Herzblut in diesen Bericht einfließen zu lassen, doch das Herzblut weigerte sich unerbittlich und erbarmungslos. Keine Chance – keine Lust. Ständig hörte ich mein Inneres, das sich fragte: Wofür eigentlich? Was wenn es wieder niemanden interessiert? Auf jeden Fall habe ich es für diesen Moment gelassen mit dem Gedanken – Ich mache es später. Doch auch später wurde es nicht besser. Wieso gehe ich nicht lieber raus, lese ein Buch oder schreibe selbst eins, anstatt vor der Kiste zu hocken und über Filme zu schreiben – Für mich – nur damit ICH jeden Film dokumentiert und auf dem Blog versorgt weiß? Ist das Grund genug, reicht das als Motivation?

Ich möchte nicht dass ihr mich falsch versteht, ich bin über JEDEN Leser und jedes einzelne Feedback über alle Maßen erfreut und glückselig. Und so ein Blog ist definitiv um Welten besser als Geschichten für die Festplatte zu schreiben, und sie in den unendlichen Weiten der Comupterchips verschwinden und im Cyber-Staub ersticken zu lassen. Außerdem ist so ein Blog eine sehr gute und regelmäßige Schreibübung … (Zu diesem Thema gab es zufällig diese Woche bei Bullion eine schöne Diskussion zwischen Film-Bloggern, ausgelöst durch das Veröffentlichen der ersten 5 Seiten seines Buches)

ABER in solchen Zeiten, in denen die Freizeit sauknapp ist und man sehr sehr müde ist vom Fulltime-Job und dem 11 Stunden Arbeitstag. In solchen Zeiten braucht man mehr Feedback und gutes Zureden, ansonsten überlegt man sich definitiv es zu lassen um der Selbstwillen, um den self-made FreizeitStress zu vermeiden und die Nerven zu schonen. Denn das Problem ist nicht der Blog, das Problem bin ich – meine Einstellung dazu, denn ich will so sehr, so gerne, so viel schreiben – ich KANN nur nicht so wie ich gerne würde.

Manchmal, wenn ich wirklich Zeit dafür habe, dann läuft es einfach und ich schreibe, weil ich von der FilmMuse geküsst wurde oder mich ein Guter Film dazu inspiriert hat, und es ist völlig egal ob das 5 oder 500 Leute lesen (Hauptsache ist, dass es jemand liest), denn ICH bin einfach zufrieden mit mir und meiner Arbeit. Das Glücksgefühl nachdem ich etwas das von MIR stammt in den Cyberpace hinausgeschossen habe, ist immer noch und jedes Mal wieder überwältigend.

Genauso war es am Freitag nach dem FARGO raus durfte. Ich bin wohl süchtig nach diesem Gefühl, etwas kreatives zu erschaffen, und wollte es so oft wie möglich haben, bis ich gemerkt habe, dass es mich überfordert und das wiederum ein ungutes Gefühl erzeugt. Teufelskreise sind schließlich auch nicht erwünscht. Es warten noch so viele Entwürfe in meinem WordPress Beiträge-Ordner darauf fertiggeschrieben zu werden, aber wie es aussieht müssen ERGOThek und ich uns nochmal Gedanken darüber machen wie es weiter geht – Eine Lösung finden die für uns beide tragbar ist. Erst mal die Einstellung anpassen, es mir selbst ein bisschen leichter machen und vielleicht nicht über wirklich jeden Film schreiben – damit ich mich nicht so bald wieder in so einer Situation wiederfinde und mich frustriert frage, wofür ich das eigentlich mache. Denn die Antwort darauf kenne ich ja eigentlich …

BTTF

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45 Gedanken zu “So(nntags) Po(st) Folge 8 / KW08

  1. Also zu Deiner Beruhigung: mein Klick zu Deinem Fargo-Artikel war auf jeden Fall ein gelesener. Dass ich nichts kommentiert habe liegt daran dass ich den Film kaum noch in Erinnerung habe. Und da drücke ich auf Facebook lieber ein gefällt mir, als ’nen ollen Kommentar da zu lassen, der eh nur die Aussage „toller Artikel“ beinhaltet.

    Ich freue mich wenn Du Artikel postest, bin bei Deinem Coen-Brüder-Projekt schon neugierig auf die Artikel zu „Burn After Reading“ und „Barton Fink“, also bitte nicht den Mut oder das Interesse verlieren! Es gibt immer mal Artikel die kaum geklickt werden. Das ist bei mir im Blog sogar (trauriger Weise) Standard, die Leser der Artikel kommen erst im Laufe der Zeit, und mein aktueller Bericht zu „Must Love Death“ hat aufgrund seiner Unbekanntheit diesbezüglich den Vogel abgeschossen und hat bis jetzt in diesem Moment gerade einmal drei (!!!) Klicks bekommen! Von so etwas darf man sich nicht entmutigen lassen.

    Vielleicht solltest Du etwas unverkrampfter herangehen und nicht ALLE gesehenen Filme kommentieren, sondern nur jene, die Dich, wie Du selber schreibst, inspiriert haben. Wenn schreiben nur noch zum Druck und zur Pflicht wird, hat es ja auch wenig Sinn. Und wie sieht es eigentlich mit der egoistischen Motivation aus? Bei den Blog-Interviews auf Review-Corner hat sich ja beispielsweise herauskristallisiert, dass sehr viele Autoren (mich eingeschlossen) so fleißig schreiben um für sich selbst eine Gedächtnisstütze für gesehene Filme zu schaffen, damit sie bei Bedarf noch einmal nachlesen können was konkret den Film gut/mittelmäßig/schlecht gemacht hat. Ist das keine Motivation für Dich?

    Mach auf jeden Fall weiter! Es macht Spaß Deinem Blog zu folgen, und den Kommentaren entnimmt man doch, dass Du Stammleser hast die Dich und Deine Artikel sehr mögen. Das sollte doch mehr Motivation sein als ein paar Klicks mehr! Oder? 🙂

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    1. Erstmal Danke fürs Lesen. Das freut mich schon mal unheimlich … und hiermit hast du den FARGO Artikel auch schon kommentiert. Hehe. 

      Das mit dem Kommentieren verstehe ich natürlich, ich lese auch sehr viel ohne es zu kommentieren – mir will auch nicht immer etwas schlaues zu jedem Artikel den ich lese einfallen – aber das ist es auch nicht was mich stört. Es ist genau das was du auch erwähnt hast … Es war eben die große Motivation für mich, dass ich das hauptsächlich für mich als Gedächtnisstütze machen wollte und mir somit vorgenommen hatte über wirklich jeden Film zu schreiben, auch wenn es nur ein Absatz ist. Leider hat sich herausgestellt, dass das nicht drin ist … somit muss ich da ein wenig kürzer treten und nur über Filme schreiben, die es auch WIRKLICH wert sind, egal in welcher Hinsicht.

      Ich mach auf jeden Fall weiter, nur eben möglicherweise ein bisschen weniger und erlesener. 😉 Und ja du hast recht – auch jetzt gerade an diesem Artikel kann man gut erkennen, dass die Stamm-Leserschaft da ist und das ist sogar sehr motivierend!!!

      Nochmal DANKE!

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  2. Das Hadern bei zu wenig Feedback kennt wahrscheinlich jeder Blogger. Wenn ich pro Artikel überhaupt einen Kommentar erhalte, bin ich schon glücklich. Aber man darf sich nicht davon abhängig machen.
    Die Frage ist, wie sehr man das Bloggen braucht. Ich könnte nicht mehr ohne, ganz egal, ob ich gelesen werde oder nicht. Und die Dokumentation meiner Gedanken steht bei mir tatsächlich im Vordergrund. Du solltest dich einfach fragen, was dir am wichtigsten ist: Ein Filmtagebuch zu führen oder nur über das zu schreiben, was dir am Herzen liegt. Zu welchem Anteil du es für dich tust und zu welchem für deine Leser. Sich dafür aufzureiben ist jedenfalls nicht die Lösung.
    Und was Leserzahlen anbelangt: Klasse statt Masse! Ich weiß, hohe Klickzahlen sind ein schönes Gefühl. Aber zu wissen, dass es zumindest einige Menschen gibt, die fast jeden Artikel lesen (auch wenn sie ihn nicht kommentieren), weil sie dich mögen und deine Meinung und Art zu schreiben schätzen, ist viel mehr wert. Und sei versichert: Auch wenn ich nicht oft Feedback hinterlasse, lese ich fast alles in der Ergothek.

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    1. Du bringst es eben genau auf den Punkt. Das ist es was ich mich eigentlich gefragt habe. Um die Klicks geht es nicht in erster Linie, ging es nie. Die haben mich im Prinzip nur dazu gebracht über das Ganze nachzudenken. Ich wolle das Filmtagebuch, doch das ist leider zu zeitaufwendig, wie es aussieht. Nun wird es wohl darauf hinaus laufen, dass ich mich auf die Sachen konzentriere die mir wirklich am Herzen liegen. Mal sehen ob das besser funktioniert. 😉

      „Klasse statt Masse“ ist auf jeden Fall wahr und ist mir auch sehr viel lieber. 🙂

      Vielen Dank für dein tolles Feedback. Hat sehr gut getan!!!

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  3. Das Thema Feedback kommt ja immer wieder auf und ist komplex. Man sollte jedenfalls auf keinen Fall allein an den Kommentaren festmachen, ob die eigenen Inhalte gemocht, anerkannt oder gewürdigt werden. Es gibt Nutzer, die diskutieren gerne (meist andere Blogger), es gibt aber auch viele Leute, die auf Seiten vorbeischauen, weil sie Rezensionen zu einem zu guckenden Film suchen. Die letzte Gruppe will oder kann zu dem Bericht nichts sagen.

    Ich würde mir auf meiner Seite auch manchmal mehr Austausch wünschen, kenne es aber von mir selbst, dass ich zu anderen Beiträgen nicht viel mehr als ein „stimmt“ zusteuern könnte und lasse es dann ganz. (Dasselbe gilt auch für den Media Monday: Ich lese mir die Fragen durch und wenn mir dazu nichts einfällt, dann lasse ich es für die Woche lieber ganz sein.)

    Auch das „Über alles schreiben wollen“ kenne ich. Als es kurz nach dem Start meines Blogs schon soweit war, dass ich Filme danach ausgesucht habe, ob man darüber vermutlich was Sinnvolles in die Tasten hauen kann, habe ich schnell gemerkt, dass es mir der Stress nicht wert ist. Seither sehe ich das mit den Zugriffszahlen auch lockerer. Wenn man was geschrieben hat, kann man nicht anhand der Lesezahlen darauf schießen, ob man gut oder schlecht geschrieben hat. Wie gesagt, ich vermute stark, dass vor allem Beiträge zu Filmen oder Serien gelesen und kommentiert werden, die die Leser schon kennen oder die beispielsweise gerade neu im Kino anlaufen. Beiträge zu unbekannteren Filmen oder Serien werden schneller weitergeklickt. Diese finden dann vielleicht in kleinerer Zahl ihr Publikum und diese sind dann umso dankbarer, dass sie einen Geheimtipp gefunden haben… ohne das mit einem Kommentar zu würdigen. 😉
    Ich habe zum Beispiel dank Deiner Beiträge zu „Manhattan“ und „Another Earth“ zwei Filme hier liegen, die ich noch gucken muss. Ein Kommentar folgt dann… vielleicht. 😉

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    1. Ja das mit den Kommentaren ist wie du sagst. Geht mir selbst genauso. Vor allem auch beim Media Monday (ist übrigens auch so ein Thema – sollte ich vl. auch nicht mehr jede Woche teilnehmen ;)). Mit den Kommentaren bin ich eigentlich eh zufrieden, ein, zwei sind eh fast immer dabei, was ganz toll ist!

      Das Problem ist wie du schreibst dass ich sich sogar angefangen habe „Filme danach auszusuchen, ob man darüber was Sinnvolles in die Tasten hauen kann“. Das führt dann irgendwann wirklich zum Stress und das ist es dann tatsächlich nicht mehr wert. Somit habe ich mich eh schon entschieden es für den Anfang einfach ein bisschen lockerer anzugehen und nur dann zu schreiben wenn es sich ergibt und die Zeit da ist. Filme nach Lust und Laune wählen und danach entscheiden ob es sich lohnt über sie zu schreiben. (ich hoffe das klappt auch). Wird sicher nicht einfach sein, denn ich WILL ja über alles schreiben …

      Siehst du wenn ich dich dazu bringen kann in Zukunft “Manhattan” und “Another Earth” zu sehen, dann habe ich meine Aufgabe eh gut gemacht und bin mehr als glücklich. 🙂

      Vielen Dank für das Feedback!!! Ich sehe das Ganze schon sehr viel positiver.

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  4. 3 Artikel an einem Tag? Das ist aber sehr optimistisch.

    Mir lastet dieses Gewissen ja auch immer auf den Schultern, weil ich weiß, daß ich mehr machen wollte und könnte und weil ich mich selbst auch durch den Drang einenge, nicht einfach einen Text rauszuhauen, sondern auch noch Daten dazu anzuführen und im Blog eine gewisse Struktur zu halten. Ich werde diesbezüglich nun auch ein paar Dinge wieder hinauswerfen, die mich langfristig nur belasten. Vielleicht ist das auch das Geheimnis. Einfach das fortführen, was einem liegt und alles andere in den Müll kippen. Aber nicht alles lässt sich so einfach abstellen. Meine Credits z.B., ich habe es beim letzten Review gerade erlebt, daß es noch mehrere Stunden Recherche bedurfte, um die Fehler der Angaben im Netz ausfindig zu machen und zu korrigieren, sind auch der Anlass für eine Verschlagwortung und diese tausenden Begriffe, die will ich jetzt nicht einfach wieder fallen lassen. Dazu ist es zu viel Arbeit gewesen. Im Grunde ist es aber genau das. Ich schreibe nur noch, wenn es mich packt und es packt mich manchmal schon deshalb nicht, weil ich den Aufwand scheue, über ein paar kurze Worte hinweg noch Arbeit zu betreiben. Die einen werden sagen, schreib als würde niemand es lesen. Ich sage aber schreib einfach, ohne dich zu sehr in eine feste Struktur zu verrennen. Es nimmt dir die Freiheit eines Ortes, an dem man einfach ein paar Gedanken loswerden kann.

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    1. Ich lege eben auch sehr viel Wert auf Ordnung und Strukturen und habe mir einfach viel zu viel vorgenommen ohne es richtig zu merken … bis jetzt. Ist wohl höchste Zeit auszumisten und sich wider Luft zu machen. Alles geht eben doch nicht … so tragisch es auch sein mag.

      „Schreib einfach, ohne dich zu sehr in eine feste Struktur zu verrennen!“ Das werde ich mir definitiv hinter die Ohren schreiben und zu Herzen nehmen. Vielen DANK für die schönen Worte und für das Retweeten und für die Empfehlung. Das mit dem #SocialSunday finde ich übrigens auch eine ganz tolle Idee … Da mach ich auch mit! 🙂

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      1. Das hast du geschrieben, kurz bevor ich den passenden Artikel dazu veröffentlicht habe. 😀
        Wenn das alles etwas bringt, dann bestätigt es ja eigentlich schon meinen Ansatz, daß unser aller Feedback eben auch vom eigenen Wirken in einem sozialen Gefüge abhängig ist. Ich freue mich natürlich, wenn das ein paar Früchte trägt, in alle erdenklichen Richtungen. 🙂

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      2. Ja so war das.

        Es hat übrigens sehr gefruchtet. Deine schöne soziale Idee hat mir tatsächlich ein paar neue Leser gebracht. Ganze 9 neue „Gefällt Mirs“ auf der Facebook Seite. Das freut mich sehr … Und die Besucherzahlen waren auch nicht ohne. Vielen Dank nochmal. Ich glaube du hast da was ganz tolles ins Leben gerufen!!! 😀

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  5. Schreibblockaden umgeht man mit Pausen, positiven Gedanken. Keine Sorge, wenn mal nichts geht, das kommt wieder.

    Ansonsten schreibst du über etwas, das jeden kleinen Blogger bewegt. Die ausbleibende Bestätigung. Ich schreibe nun auch nicht wirklich viel und freue mich über jedes Feedback. Und wenn dann mal nichts kommt, ist man schnell enttäuscht. Davon darf man sich allerdings nicht unterkriegen lassen, eben wie in jeder Lebenssituation. Kein Feedback ist schließlich auch keine schlechte Meinung. 😉

    Mein Tipp: Weiter machen, gerne auch mal mit größeren Pausen. Denn wenn man einfach mit etwas aufhört, ärgert man sich später vielleicht. Das kenne ich nur zu gut. Ich bereue es wohl mein ganzes Leben lang, meine Filmfehler-Seite vor Jahren aufgegeben zu haben. Vermutlich wäre diese heute die führende in Deutschland. Naja…

    In diesem Sinne: Ich lese gerne bei dir, kommentiere aber eben auch nicht alles. Das liegt wohl mehr am steten Zeitmangel. Also keine Sorge, ich für meinen Teil würde deine Beiträge vermissen. Weitermachen und nichts anderes! Und wenn mal ein paar Tage nichts geht, dann ist es halt so. Irgendwann kommt die Motivation schon zurück. 🙂

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    1. Aufhören werd ich so schnell nicht, aber öfter mal Pausen einlegen und eben nicht mehr so viel schreiben – vielleicht auch die Texte ein wenig kürzer halten. Mal sehen was kommt, wenn ich mal die Gedanken im Kopf sortiert habe.

      Filmfehler-Seite! Toll! Schade dass es die nicht mehr gibt … war aber bestimmt nicht ganz einfach die Filmen ständig nur nach Fehlern zu untersuchen. 😉

      „Und wenn mal ein paar Tage nichts geht, dann ist es halt so.“ So einfach ist es tatsächlich, das muss man dann eifach akzeptieren und liegenlassen. Ist ja alles nur selbsterzeugter Stress, der nicht sein muss. Das werde ich bestimmt auch mal kapieren. 🙂

      Ich danke dir für das Feedback! Das bedeutet mir sehr viel! 🙂 Ausserdem bist du eh sehr brav mit dem Kommentieren, bin sehr zufrieden mit dir! 🙂

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  6. Diese Gedanken macht sich wohl wirklich jeder – und wer wünscht sich nicht mehr Kommentare? 🙂

    Allerdings betreibe ich meinen Blog tatsächlich in erster Linie um über die Filme und Bücher schreiben, die mir am Herzen liegen und über die ich etwas zu sagen habe. Deshalb würde ich mich auch nicht dem Zwang unterwerfen wollen, über jeden Film etwas zu bloggen oder über ein Thema zu schreiben, das hohe Klickzahlen bringt. Das müssen schon die ganzen Blogs, die Geld verdienen wollen. Aber mein Blog ist meine Spielwiese und dort habe ich lieber fünf Leser als fünfzig Anklicker. 🙂

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    1. Na sieht du … da wo du bist möchte ich in dem Fall auch hin, bzw. werde mich langsam wohl auch in diese Richtung begeben. Es war wohl ein selbst auferlegter Zwang wirklich über jeden Film zu bloggen. Ich wollte das so. Ich habe mich sogar teilweise dabei erwischt, dass ich einen Film nicht ausschauen wollte, damit ich nicht darüber schreiben muss … da hätte ich es schon merken müssen.

      Danke für das Feedback! Du machst das toll. 🙂

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  7. Ich kann mich eigentlich nur den Vorkommentatoren anschließen. Dieses Gefühl, dass man irgendwie nur für sich selbst zu schreiben und zu veröffentlichen scheint, kenne ich nur zu gut. So sind mittlerweile auch schon vier meiner Blogs (u.a. auch Mitarbeiten) eingegangen und aufgegeben.
    Allerdings so ganz aufhören zu bloggen, das könnte ich auch nicht. Dafür macht mir das Schreiben (derzeit wieder) einfach zu viel Spaß.

    Problematisch war bei mir zusätzlich, dass ich mir mit jedem neuen Blog aufs Neue die Stammleserschaft erkämpfen muss – ein langwieriger Akt, immer wieder.

    Über die Motivationsprobleme haben mir meist Pausen geholfen. So lagen einige Projekte auch mal für Wochen brach – nicht die perfekte, aber doch für den jeweiligen Moment die richtige Lösung.

    Womit ich nun wieder zu kämpfen habe, ist übrigens noch die andere Seite vom Bloggen: Das Lesen und Kommentieren anderer Beiträge. Nach 2 Wochen fast vollkommener Social-Media-Abstinenz (bis auf Twitter-Berichte über meine Berlinale-Erlebnisse), muss ich erst wieder reinfinden. Und dann kehre ich auch wieder zu deinen Berichten zurück Und wenn ich schon nicht kommentiere, so wird der Beitrag doch gelesen!

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    1. Ich merke auch immer mehr, dass Pausen sehr wichtig zu sein scheinen, auch einfach nur um das Herz und die Seele des Blog neu zu starten – Energie zu tanken um wieder frisch durchstarten zu können. Muss ja nicht lange sein, ein paar Tage würden oft auch reichen.

      „Das Lesen und Kommentieren anderer Beiträge“ ist auch ein wichtiges Thema. Man möchte sehr gerne, doch es geht sich einfach nicht immer aus. Ich persönlich lese auch sehr viel mehr, als ich kommentiere, aber das ist glaube ich schon OK. Es geht uns auch hier allen gleich.

      Da freut es mich umso mehr, dass du dir hierfür die Zeit genommen hast. Vielen Danke dafür!

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      1. Das schöne an den Pause, finde ich, ist die Freude, mit der man an einen Artikel geht, den man sicht eigentlich gar nicht vorgenommen hatte. Vielleicht sollte man einfach immer Pause machen und wenn man was zu sagen hat, dann wird das schon sprudeln. 😀

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  8. Sehr gelungener Artikel. Ich denke auch, dass die fehlende Resonanz ein Problem ist, mit dem die meisten von uns zu kämpfen haben. Das trübt natürlich die Laune, besonders wenn in dem Beitrag eine Menge Arbeit steckt (meine Interviews sind auch so Beispiele. Das mit Stan Nicholls wurde bislang so um die 30 Mal gelesen. Fragen ausdenken, übersetzen, Antworten wieder ins Deutsche bringen, Bio- und Bibliografie ausarbeiten… Ich denke, im Schnitt sind das jedes Mal um die 8 Stunden Arbeit).

    Wofür das Ganze also? Die Frage stelle ich mir natürlich auch öfters, zumal mein Blog, wie wohl die meisten hier vertretenen, ja gänzlich unkommerziell läuft. Und die Antwort ist simpel: es ist dennoch der Kontakt zu den Leuten. Die Bloggerei hat mir mittlerweile viele Kontakte zu meinen Co – Autoren (ich hätte nie damit gerechnet, dass ich mal im Team mit 4 Leuten schreiben würde, von denen eine überhaupt durch meinen Blog erst zum bloggen gekommen ist), den Mitbloggern und zu Verlegern und Autoren beschert, die ich nicht mehr missen möchte und die auch viel über den Blog und die Materie an sich hinaus gehen. Und da bleibt dann nur noch eine Antwort: das ist es wert. Und wenn es mal gar nicht anders geht sage ich mir halt „Scheiß drauf, sind es halt nur 4000 Aufrufe im Monat. Spaß hats trotzdem gemacht“. Und das ist wohl auch das wichtigste für kleine Blogger wie uns: der Spaß an der Sache. Wenn man keine Lust zum Schreiben hat, sollte man es lassen. Alles andere ist Plackerei und muss im Hobby nicht sein. Dann lieber eine kreative Pause, Besucherzahlen Besucherzahlen sein lassen und irgendwann mit neuem Elan weiter.

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    1. Das ist es eben. Ich glaube auch, dass jeder von uns seine Gründe hat warum er den Blog nicht aufgibt, denn reich an Klicks und Kommentaren sind wir ja alle nicht. Es ist bei mir auch der Kontakt zu Leuten und das Blogger-Netzwerk, das es am Leben hält und ohne dass ich nicht mehr sein mag … Doch hie und da kommt dann doch der Frust, weil man es eben gern hätte, dass ein gewisser Artikel mehr wertgeschätzt wird – Denn 8 Stunden Arbeit für 30 Klicks, ist dann schon nicht optimal. 😉 Aber wie du sagst: man darf auf keine Fall den Spaß an der Sache verlieren, denn ohne gehts nicht – und Päuschen, die helfen der Kreativität.

      Ich danke dir für das Feedback und deinen tollen Kommentar. Freut mich, dass der Artikel gut ankommt und so viele was dazu zu sagen haben!

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  9. So, nachdem der Sonntag nun fast rum ist (und ich den ganzen Tag mal wieder beim Betrachten fremder Häuser verbracht habe), komme ich nun auch endlich dazu hier einen Kommentar zu hinterlassen – zumal du mir so aus der Seele sprichst bzw. schreibst. Fast schon beängstigend…

    Ausbleibendes Feedback bei Texten, die voller Herzblut geschrieben wurden, ist wahrlich das Schlimmste, was einem als Blogger passieren kann. Übrigens unter anderem auch ein Grund, warum ich meine 5 Seiten fast nicht veröffentlicht habe. Da kann man noch so sehr der Meinung sein, größtenteils für sich selbst zu schreiben (habe ich früher auch immer als Argument angeführt), doch Bloggen lebt für mich einfach von den Kommentaren und der Interaktion – sonst könnte man gleich eine statische Webseite mit Filmkritiken führen.

    Natürlich kann man auch nicht alles kommentieren, was man liest. Ich versuche jedoch zumindest bei Artikeln, die mich irgendwie beeindruckt, bewegt oder angeregt haben, einen Kommentar zu hinterlassen. Das geht nicht immer, besonders da ich tagsüber höchstens mal in der Feedly-App Artikel scanne – doch ein paar hebe ich mir immer auf und für die gibt es dann noch einen Kommentar. Ich habe immer das Gefühl das schulde ich den Bloggern, die ja auch einen Aufwand auf sich genommen haben. So wie Beifall im Theater. Keine Ahnung.

    Auch das Bloggen lockerer zu sehen. Tolles Thema! Wenn ich abends einen Film schaue, muss ich gleich noch ca. 30 bis 60 Minuten für den Blogeintrag mit einkalkulieren. Allerdings befürchte ich, dass – wenn ich mir hier mehr Luft geben würde – das Blog über kurz oder lang einschlafen würde.

    Soviel meine gesammelten losen Gedanken zu dem Thema. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg, dass du deinen Weg findest 🙂

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    1. Ich finde es ganz toll, dass du deine Geschichte veröffentlicht hast, aber das weißt du ja. Ich habe auch lange überlegt ob ich diesen Artikel veröffentlichen soll, denn ich war mir nicht sicher ob er auch wirklich so rüber kommt, wie ich ihn gemeint habe … denn ich will ja nicht jammern. 😉 Aber wie es aussieht war das die richtige Entscheidung.

      Ich finde den Gedanken sehr schön, die Kommentare als Beifall zu sehen. Ich finde es auch wahnsinnig toll, dass du so oft bei uns allen Beifall klatschst. Vielen Dank dafür. Ich frage mich schon oft wie du das alles schaffst und vor allem schon so eine lange Zeit. Respekt.

      Ich bin schon mehr oder weniger fleißig auf der Suche nach dem richtigen Weg für mich. Schritt 1 – Verschnaufen – dann weiter sehen.

      Vielen Dank für ALL DEIN Feedback. Wären wir alles so gute Leser und Kommentatoren wie du, dann müsste keiner von uns je wieder jammern. 🙂

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  10. Ich glaube, das ist ein Gedanke, dem jeder Blogger mindestens schon einmal durch den Kopf gegangen ist – warum bloggen, wenn es scheinbar niemanden interessiert? (U.a. aus diesem Grund hatte ich vor einiger Zeit meinen ersten Blog aufgegeben.) Auch mich ärgert es, wenn ich mehrere Tage an einer Rezension sitze – dir mir wirklich schwer gefallen ist und bei der ich mich umso mehr angestrengt habe – kein Feedback zu erhalten. Aber da hast du mit deinem Ansatz auf jeden Fall recht: Das Bloggen lockerer zu sehen und auch lockerer anzugehen und nicht allzu verbissen auf eine Reaktion der Leser zu warten. Denn das Wichtigste dabei ist doch, dass du Spaß am Bloggen/Schreiben hast und dass es dich erfüllt!

    Drei Beiträge pro Tag rauszuhauen finde ich übrigens ziemlich mutig! Ich bin schon froh, wenn ich es schaffe, meine 3-4 Artikel pro Woche einzustellen. Manchmal kommt einem da die Arbeit mehr in die Quere, als man erwartet.

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    1. Mir kam der Gedanke eh erst nach knapp 1,5 Jahren. Habe mich bisher irgendwie nie darüber verkopft. Aber an diesem Tag war es einfach zu viel – und der Stress was ja schon seit Längerem da, doch ich hatte es wohl nicht gemerkt.

      Das mit den 3 Beiträgen hat sich zufällig ergeben und wird sich wahrscheinliche so schnell nicht wiederholen.

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  11. Auch ich kann mich den zahlreichen KommantatorInnen nur anschließen. Das ist wirklich ein Gefühl, dass jeder kennt und das immer wieder frustriert oder zumindest frustrieren kann. Die meistgelesenen Artikel auf meinem Blog haben noch immer keinen einzigen Kommentar und trotzdem freue ich mich, sie geschrieben und veröffentlicht zu haben und auch wenn mal wirklich ein Artikel keine Resonanz bringt, lohnt es sich zu beobachten, wie viele ihn tatsächlich noch Tage und Wochen später lesen, wenn auch ohne zu kommentieren. Da gerate ich doch immer wieder ins Staunen.

    Nicht so verbissen sehen, ist auch so ein Thema. Ich lege ja auch viel Wert auf Struktur und bevor die nicht stimmt, wird auch der Artikel nicht veröffentlicht. Allerdings sollte man besagten Artikel dann auch mal ein paar Tage ruhen lassen können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und wie du an der Vielzahl der Kommentare ja auch siehst, ist dir keiner böse, wenn hier mal weniger passiert (ist ja bei mir gerade auch so), wohingegen dir ein Schwall der Empörung entgegenkäme, würdest du das Bloggen an den Nagel hängen.

    Mir persönlich geht es übrigens auch so wie beispielsweise Dominik oder Schlombie, ich lese vieles, kommentiere aber oft aus Zeitmangel eher selten oder nicht, wenn mir außer „Toller Artikel“ nichts einfällt.

    Also wünsche ich dir, den Spaß und die Freude am Bloggen wieder neu zu entdecken, ganz nach Laune neue Artikel verfassen zu können und ohne schlechtes Gewissen auch mal ein paar Tage die Füße hochlegen zu können, wenn dir der Sinn danach steht.

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    1. Mir geht es auch mehr darum, dass die Artikel gelesen werden, denn ich kann gut verstehen, dass man nicht zu allem einen Kommentar schreiben kann und eben die schon öfters erwähnten „Find ich auch“ und „sehe ich auch so“ Kommentare sind ja auch nicht Sinn der Sache. Ich kommentiere auch nur dann wenn ich mehr als nur das zu sagen habe … und das kommt ehrlich gesagt eher selten vor. 😉

      Ein bisschen kürzer treten wird mir im Moment gut tun, aber aufhören – NIEMALS!

      „Spaß und die Freude am Bloggen wieder neu entdecken, ganz nach Laune neue Artikel verfassen und ohne schlechtes Gewissen auch mal ein paar Tage die Füße hochlegen, wenn dir der Sinn danach steht.“ Ganz genau … da will ich hin!

      Vielen Dank dass du dir Zeit genommen hast, trotz Umzug und Zwei anderen Blogs. Das weiß ich sehr zu schätzen! 🙂 Danke auch für die Erwähnung im heutigen MM. Ich wollte so gerne mitmachen, aber es geht im Moment leider nicht! 😦 Vielleicht nächsten Woche wieder. Nochmals Danke!

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      1. Ach, die Zeit habe ich mir doch gerne genommen, dafür brauchst du dich wirklich nicht bedanken! Und mach dir vor allem keinen Kopf, ob du am Media Monday teilnimmst oder nicht. Das Teil soll Spaß machen und ob man jede Woche teilnimmt, einmal im Monat oder nur alle halbe Jahr ist doch völlig unerheblich. Ich weiß dass die meisten wöchentlich teilnehmen und vor Jahren, als der Media Monday noch Movie Monday hieß und vom Randy ausgerichtet wurde wollte ich auch jede Woche dabeisein, aber das tut ja überhaupt nicht not, gerade wenn einem die Fragen nicht liegen oder man keine Lust hat.

        Durch den Umzug tritt mein Blog im Moment ja auch leider immer noch deutlich kürzer, dafür merke ich aber schon, wie ich wieder richtig Lust bekomme, Artikel zu verfassen und auch auf anderen Blogs zu lesen und zu kommentieren, von daher kam mir die (Zwangs)Pause ganz gelegen und kann eigentlich jedem passionierten Blogger von Zeit zu Zeit nur gut tun.

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  12. Das große Problem ist, niemand sieht bzw. weiß, dass du k.o. bist, mit letzter Kraft und komplettem Herzbllut einen Artikel geschrieben hast. Nur die eben, die dich persönlich kennen 😉
    Natürlich ist der Anspruch an seinen eigenen Blog schon etwas höher, aber ganz ehrlich? Ich schreibe in erster Linie für mich. Wenn es gelesen und kommentiert wird, freue ich mich sehr und oftmals kamen schon recht gute und interessante Verbindungen und/oder Inspirationen dabei heraus. Aber: Es gibt Unmengen an Lesern, die eben auch nichts zu sagen haben. Sei mal ehrlich: Solch ein Artikel, wo 30 Kommentare aus „gut“, „cool“, „klasse“ etc. bestehen, machen auch nicht zufrieden. Dann lieber nur einen oder zwei aber dafür vernünftige „Kritiken“ bzw. Kommentare. Ich habe Berge an Artikeln, die ein, zwei oder gar keine Kommentare haben. Natürlich ist es teilweise sehr schade, aber so ist diese Onlinewelt eben. Das lässt sich nicht ändern. Das muss man akzeptieren.

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    1. Ich schreibe auch in erster Linie um zu schreiben und sehe das Feedback auch als Bonus, doch ich habe mich leider selbst überfordert ohne es zu merken. Ich wollte für mich so viele Artikel schreiben, über jeden Film scheiben, regelmäßig schreiben … und und und. Dass da bei Fargo kein Feeback kam hat mich bloß daran erinnert, dass ich mir zu viel vorgenommen habe und mein Konzept nochmal überdenken muss – dringend – bevor der Spaß flöten geht. Aber es war gut, dass es so gekommen ist, dass ich den Artikel geschrieben habe und ich jetzt weiß dass ich die Bloggerei wieder etwas spaßiger gestalten sollte. 😉

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      1. Sich selbst unter Druck zu setzen, ist absolut tödlich. Da bleibt schnell der Spaß auf der strecke und irgendwann wird dann der Blog aus Frust gelöscht. Lieber langsamer und mit Freude machen. Niemand verlangt X Beiträge pro Woche.

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  13. Die Aufrufzahlen einzelner Artikel haben mich eigentlich noch nie frustriert oder begeistert – ich verfolge es durchaus mit großem Interesse, was oft angeklickt wird und was nicht, aber nur, weil es meist so vollkommen unberechenbar ist. Ich bekomme beispielsweise seit einigen Wochen täglich ca. zwei Dutzend Aufrufe via Google zu meinen „World War Z“- und „Riddick“-Rezensionen (die damit insgesamt mittlerweile zu meinen zehn meistangeklickten Beiträgen überhaupt gehören) und habe keine Ahnung, wieso. 🙂

    Gut, ein bißchen schade finde ich es natürlich schon, daß gerade meine „Klassiker-Rezensionen“, die mir besonders am Herzen liegen, weil ich mich darin gerne unbekannten, obskuren Werken widme, tendentiell am schlechtesten abschneiden – aber eigentlich ist das ja nicht verwunderlich, da die meisten Menschen vermutlich doch eher Artikel oder Rezensionen zu Sachen lesen, von denen sie zumindest schon mal gehört haben. Zumal wenn die Beiträge so lang ausfallen wie das bei mir oft der Fall ist. Wenn, dann frustriert es mich eher, wenn ich ab und zu mal bei Google Analytics die Statistiken genauer anschaue und dabei sehe, wie viele Besucher innerhalb von fünf Sekunden die Seite wieder verlassen haben. Aber auch dann erinnere ich mich einfach daran, daß ich ursprünglich (schon lange vor dem eigenen Blog) mit dem Schreiben von Filmbesprechungen angefangen habe, weil ich erkannte, daß mir das bei der Reflektion des Gesehenen sehr hilft. Und wenn ich dann zusätzlich noch jemanden zum Ansehen eines Geheimtips inspirieren kann, umso besser …

    Die Sache mit der vorübergehenden Unlust zu Schreiben kenne ich natürlich auch, zumal ich mich unvorsichtigerweise selbst von Beginn an mit meinem „ein Post pro Tag“-Anspruch unter Druck gesetzt habe. Aber für solche Fälle bereite ich in produktiven Schreibphasen immer ein paar Rezensionen fast fertig vor, die ich relativ schnell implementieren kann, wenn mir einmal Zeit oder Lust für einen komplett neuen Beitrag fehlen. Das ist übrigens auch ein Grund dafür, daß ich mich relativ wenig auf anderen Filmblogs rumtreibe und selbst beim Media Monday nur eher sporadisch mitmache: Unterm Strich verwende ich meine knappe freie Zeit doch lieber auf das Schreiben als auf das Kommentieren in der Blogosphäre, wenn ich nicht etwas wirklich Ertragreiches zu sagen habe. Auch das Anschauen von Filmen oder Serien geht da einfach vor, über die ich anschließend schreibe. Oder auch nicht schreibe, denn ich rezensiere zwar wirklich jeden Film, den ich im Kino sehe (und habe dabei auch keinerlei Schreibblockaden – wenn ich erstmal im Schreibfluß drin bin, fällt das Resultat so gut wie immer deutlich länger aus als ich es eigentlich vorhatte …), bei DVD- oder TV-Sichtungen ist es dagegen so, daß ich nur etwas zu den Werken schreibe, wenn ich mich wirklich inspiriert fühle. Schließlich heißt mein Blog „Der Kinogänger“, da sind Beiträge über Filme, die ich nicht im Kino gesehen habe, ja fast schon Etikettenschwindel. 😉
    Jedenfalls finde ich diese kleine Einschränkung sehr hilfreich, denn es ist wirklich schön, ab und zu mal ganz bewußt einen Film anzuschauen, bei dem ich mir nicht bereits währenddessen gedankliche Notizen zu bestimmten Szenen mache und an möglichst geschliffenen Formulierungen für einzelne Passagen meiner Kritik (meist vor allem den Einstieg) feile. Ich kenne das mit dem selbstgesetzten „Komplettheitsanspruch“ wirklich gut, aber manchmal muß man sich einfach dazu zwingen, sich zu nichts zu zwingen … 🙂

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    1. Daran mich bei den Rezessionen einzuschränken, muss ich dringend auch arbeiten, denn anstatt dass ich das Themengebiet einschränke, habe ich es immer wieder ausgeweitet. Mal sehen ob ich das eine oder andere in Zukunft streichen kann und wie ich das mit meinem Vollständigkeits-Fanatismus vereinbaren kann, denn der Gedanke „ … ganz bewußt einen Film anzuschauen, bei dem ich mir nicht bereits währenddessen gedankliche Notizen zu bestimmten Szenen mache und an möglichst geschliffenen Formulierungen für einzelne Passagen meiner Kritik (meist vor allem den Einstieg) feile“ klingt herrlich. Diesen Luxus hatte ich schon sehr lange nicht mehr und vermisse ich sehr.

      Nun werde ich mich wohl einfach dazu zwingen, mich zu nichts zu zwingen 😉 Vielen Dank für dein Feedback!

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  14. Es gibt kaum etwas, das ich sagen könnte, das nicht bereits gesagt wurde. 🙂 Deswegen mache ich es kurz: ich finde es gut, dass du dir Luft gemacht hast und die ganzen lieben Bloggerkollegen haben dir bestimmt gezeigt, dass es jedem Mal so geht. Auch mir aktuell, ich habe echt ne Menge sausen lassen, weil außerhalb der Blogosphäre die Luft brennt, aber niemand sollte sich unter zuviel Druck setzen. Sonst macht es am Ende keinen Spaß mehr – und das wäre ja ziemlich schlimm.

    Ich bin mir ganz sicher, dass du einen Mittelweg findest und rauskriegst wie du es in Zukunft handhabst. Außerdem kannst du dich zigtausend Mal besser kurz fassen und v.A. aussagekräftig und prägnant kurzfassen als ich – dir fällt bestimmt was ein. 🙂

    Hier und da frage ich mich auch bei Likes oder Klicks, ob mein Artikel auch gelesen wurde und würde mir manchmal mehr Kommentare und Diskussion wünschen. Aber dann sehe ich wieder die andere Seite – Blogs die soviele Leser haben, dass die Blogger offensichtlich nicht mal mehr alle Kommentare lesen und dann denke ich mir immer … eigentlich ist es doch ganz gut so wie es ist?
    Ich like übrigens nur Artikel, die ich gelesen habe, aber das Kommentieren fiel mir in den letzten Wochen zeitlich auch schwer.

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    1. Das ist auch eine Gedanke den ich hatte … Die Kehrseite der Medaille. Zuviel wäre mir auch nicht recht, denn ich möchte auch alle Kommentare beantworten können, und sogar das ist mir in den letzten Tagen schwer gefallen …

      Ich versuche mich jetzt mal an dieses Kurzfassen zu halten, das spart schon eine Menge Zeit. 😉

      Ich hab mir mal auf deinem Blog durchgelesen was du so alles machst außer Bloggen und bin schon ganz schön beeindruckt dass du das alles schaffst und vor allem dass du das alles mit so viel Leidenschaft machst. Toll toll toll!

      … somit freue ich mich umso mehr, dass du es schaffst meine Artikel zu lesen und sie zu liken und oft zu kommentieren. Vielen Dank dafür und für dein tolles Feedback … UND noch viel Glück und Durchhaltevermögen beim Master-Werden. Ich weiß wie das ist. 😉

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      1. Hoffe jedenfalls, dass du bald wieder genauso viel Spaß am Bloggen hast wie vorher. Mir gings vor ner Weile ähnlich, ich bin da bloß gerade eine schlechte Beraterin, weil ich 1. vergessen habe wann das war, 2. nicht mehr weiß wie lang es gedauert hat. XD Hilfreich. Aber ich weiß noch, dass es irgendwann einfach vorbei war, als ich wieder mehr Kommentare erhalten hab oder so.

        Hehe, danke, danke. 🙂 Der Grund warum ich das alles schaffe ist wahrscheinlich, dass ich an einer kleinen Uni in einer mittelgroßen Stadt wohne und es nicht genug andere Ablenkungen gibt. Und danke wg. der Masterarbeit. Das war schon ein Krampf … man, war das bei dir auch so? Dachte der Stress kann nicht mehr werden und habe mich offensichtlich zu früh gefreut, aber das schlimmste ist wohl vorbei 🙂

        Musste neulich an dich denken – da gibts ’ne Band, die singt in ihren Songs öfter mal (ohne erkennbaren Grund?) „DeLorean“ – das macht mich schon ganz wuschig!
        http://thesoundofconfusionblog.blogspot.de/2013/09/satellite-stories-campfire.html

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      2. Es geht eh schon wieder aufwärts!!! Liegt vl auch daran, dass ich heute frei hatte und auch mal Zeit in ruhe ein paar Worte zu schreiben.

        Ich habe mir damals mit meiner Dipl.Arbeit (ich bin noch Dipl. Ing. – da gab’s noch keinen Master ;)) recht viel Zeit gelassen, aber es war am Ende schon ein Krampf und ich war einfach nur froh, als es vorbei war … dafür hatte ich die ersten Jahre danach ziemliche Sehnsucht nach dem Studieren – doch mittlerweile habe ich mich an den Arbeits-Alltag auch gewöhnt. 😉

        WIE GEIL ist der Song bitte!!!!! 😀

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      3. Hehe, ja ich dachte mir irgendwie der Song ruft nach dir. 🙂

        Was hat dir am Studieren am meisten gefehlt? Mir wirds bestimmt fehlen, dass man sich die Zeit freier einteilen kann. Ansonsten bin ich mal gespannt, ob ich was vermisse und wenn ja was.
        Ach schau an – du bist Dipl. Ing! Wie war das neulich ? … in der Technik angesiedelt und Film- und Serienfan. Und kreativ bist du doch auch, wenn ich mir die Grafiken im Header und in den Blogposts anschaue. Na – wie war das mit dem Gehirnpotential? 🙂 Hehehe

        Ich bin immer wieder beruhigt zu hören, dass das mit der Abschlussarbeit bei anderen auch ein Krampf war. Glaube man kann das alles so gut planen und so strukturiert angehen wie man will. Das wird so oder so Chaos….

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      4. Jep genau das … frei einteilbare Zeit ist ein Segen und ein Luxus. Was mir vor allem am Anfang gefehlt hat und immer noch sehr fehlt sind die FERIEN! Ich konnte es am Anfang gar nicht fassen, dass ich ab sofort nur noch mickrige 5 Wochen im Jahr frei habe werde. Das ist soooooo wenig!

        Tja da ist schon wahr, nur dass ich das mir gegebene Potential nicht wirklich nutze, so wie du. Dass ich dauernd so gerne würde, aber vor lauter Zeitmangel einfach gar nicht kann. Früher habe ich auch noch sehr viel gezeichnet (eigentlich immer schon – seit meiner frühesten Kindheit). So viel und so gerne, dass ich sogar mal Kunst studieren wollte. Doch das musste ich dann vor ein paar Jahren ganz lassen. 😦 Und irgendwann bleiben immer mehr tolle Sachen auf der Strecke … Darum finde ich es so schön, dass es bei dir so gut klappt. 🙂

        Das mit der Abschlussarbeit ist wirklich so was unberechenbares. Egal wie viel Zeit man einpalnt, es ist immer zu wenig. Egal wie gut der Plan ist, es kommt immer anders, als man denkt. Aber am Ende schafft man es trotzdem und bald ist der ganze Stress vergessen und man ist nur noch stolz. Das wird schön, wirst sehen. 😉

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      5. Ach, siehst du mal – ich wollte auch mal Kunst studieren! Und hab da den einen oder anderen Kampf ausgetragen – mit den Eltern, mit mir … aber das hat wahrscheinlich jeder durch, der mal über ein Kunststudium nachgedacht hat. 😉
        Bei mir ist es im letzten Jahr extrem wenig gewesen was ich zu Papier gebracht habe im Vergleich zu anderen Jahren. Hoffe, dass sich das wieder einrenkt.

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  15. 3 Artikel pro Tag? Ich habe Angst wenn ich mehr als drei pro Woche (wobei 3 pro Tag auch schon vorkommen) raus lasse, dass ich die Leute spamme und sie sich von meinem Blog abwenden. Aber der Artikel spricht mir sehr aus der Seele, und auch ich freue mich immer noch über jedes Like oder Kommentar 😀 Auch wenn viele Beiträge nach wie vor unbeachtet bleiben, was aber nicht weiter schlimm ist – da ich ja wirklich hauptsächlich für mich und eventuelle Interessenten blogge. Einen „richtigen“, auf Erfolg ausgerichteten Blog wie man so nett sagt – „Beschränke dich auf eine Nische, dies noch nicht gibt“ – und dann nur auf ein Thema hin zu führen, wäre mir dann wohl doch auch zu eintönig.

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