Auch noch im FEBRUAR gesehen

Dieser Februar war vielleicht ein Monat. Im letzten Drittel kam vor lauter Zeitmangel der Frust auf, und ich hatte zum ersten Mal seit es ERGOThek gibt keine Lust zu schreiben, und das obwohl ich ein paar sehr erwähnenswerte Filme gesehen habe. Allerdings und obwohl die Lust noch nicht vollständig wiederhergestellt ist, bin ich es den Filmen schuldig (finde ich) sie wenigstens kurz (so kurz es mir eben möglich ist) doch zu erwähnen – natürlich auch vollständigkeitshalber, für mich …

RAIN MAN

(1988, Regie: Barry Levinson)

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Ich habe Rain Man vor ganz langer Zeit gesehen und hatte nur eine zwar sehr vage aber recht positive Erinnerung daran. Dass er gut ist hat sich bestätigt, allerdings war er zu seiner Zeit noch ein ganzes Stück beeindruckender. Hätte ich ihn heute zum ersten Mal gesehen, hätte er vermutlich ein wenig schlechter abgeschnitten, aber da ich weiß, dass ich ihn schon auch schon großartig fand, ließ ich auch diese Erinnerung in die Bewertung einfließen. Alles in allem muss man ihn gesehen haben, denn es handelt sich hier um ein schönes Stück Filmgeschichte. Ein großartiger Dustin Hoffman, ein noch unverbrauchter Tom Cruise und ein Hans Zimmer der 80er – Grund genug den Film zu mögen. (Musik: Hans Zimmer, Länge: 133 Minuten, Altersfreigabe: FSK 12, Bewertung: 4 / 5)

RESERVOIR DOGS

(1992, Regie: Quentin Tarantino)

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Da war es nur noch einer. Jackie Brown noch, dann kenne ich alle Filme vom Großmeister und DEM Filmemacher dessen Können ich blind vertraue.

Mr. Blonde, Mr. Brown, Mr. White, Mr. Orange, Mr. Pink und Mr. Blue werden von Joe beauftragt Diamanten zu klauen. Doch die Aktion geht schief, den einer der Farben-Männer soll ein Verräter sein. die Frage ist nur welcher?

Ein Tarantino wie er im Buche steht. Im Vordergrund stehen natürlich ausgedehnte Dialoge vom feinsten. Für mich können Tarantionos Dialoge nicht lang genug sein. Dazu kommt einiges an Kunst-Blut, die eine oder andere Schießerei und natürlich ein großartiger Soundtrack. Das Markenzeichen des Regisseurs ist auch hier nicht zu übersehen. Diesen „roten“ Faden zieht er immer konsequent durch, obwohl die Storys die er sich ausdenkt bzw. adaptiert (ein begnadeter Drehbuch Schreiber) unterschiedlicher nicht sein können. (Länge: 99 Minuten, Altersfreigabe: FSK 18, Bewertung: 5 / 5)

METALLICA Through the Never

(2013, Regie: Nimród Antal)

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Dane DeHaan, Dane DeHaan, Dane DeHaan!!! Ich kann euch gar nicht sagen wie dieser junge Mann mich momentan fasziniert. Ich bin Fan von Dane DeHaan und noch mehr als sein unglaubliches schauspielerisches Talent liebe ich seinen Namen! Alles toll an ihm, als wäre er wirklich Sohn von Ryan Gosling und Eva Mendes wie in The Place Beyond the Pines.

Das sehr aufwendig inszenierte Konzert und der nette, kleine apokalyptische Film, der die Handlung widerspiegelt die sich außerhalb des stattfindenden Konzertes abspielt, sind für die Fans der Band bestimmt ein großartiges Erlebnis. Wenn man mit Metallica nichts anfangen kann, dürfte der Film auch recht uninteressant sein – aber in dem Fall wird man wohl auch nicht das Bedürfnis haben sich ihn anzusehen, würde ich sagen. Ich für meinen Teil fand ihn sehr gut. Eine fantastische Idee, die diese Band mal wieder hatte, um sich nach 4 Jahrzehnten, (trotz ständig guter Leistung und immer wachsender Fangemeinde) in der heutigen, medial sehr anspruchsvollen Welt zu behaupten. Ich finde das Experiment ist ihnen sehr gelungen. Von so einer Konzert-Verfilmung können andere Bands nur träumen. (Länge: 94 Minuten, Altersfreigabe: FSK 16, Bewertung: 4 / 5)

INSIDIOUS

(2010, Regie: James Wan)

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Nicht das erste Mal dass ich Insidious gesehen habe. Der Grund für die Wiederholungssichtung ist, dass Chapter 2 zuhause liegt und ich mein Gedächtnis auffrischen wollte, denn Teil 2 schließt direkt an den Teil 1 an. Insidious ist für mich einer der besten Horror-Filme der heutigen Zeit. In meiner Rubrik Second Date habe ich ihn in der Abteilung „Liebe auf den ersten Blick?“ untergebracht, weil ich mir nicht sicher war ob der erste Eindruck auch wirklich der Wahrheit entspricht. Zu meinem großen erstaunen, fand ich ihn diesmal noch spannender und noch gruseliger und bin noch viel öfter erschrocken (kann aber auch sein, dass es an unserer upgegradeten Soundanlage liegt). Wie auch immer, der Film rockt und zwar mehr durch seinen Style als durch die Story, die natürlich auch gar nicht übel ist. Nun freue ich mich sehr auf Chapter 2! Ich hoffe ich komme dieses Wochenende dazu ihn zu sehen. (Länge: 102 Minuten, Altersfreigabe: FSK 16, Bewertung: 4,5 / 5)

PRAKTI.COM

(2013, Regie: Shawn Levy)

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2 alte Hasen, die nichts anderes können als Verkaufen sind plötzlich arbeitslos, weil durch die moderne Technologie und das SmartPhone-Zeitalter keiner mehr Armbanduhren kaufen will. Über ein Online-Bewerbungsgespräch bekommen sie die Chance auf eine Arbeitsstelle auf dem Google Campus. Den Rest kennt ihr. Sie sind alt, kommen gegen die Jungend erst nicht an – sind aber am Ende natürlich die Helden. Sie lernen und lehren, verlieben sich, scheitern und gewinnen am Ende. Die immer gleiche Leier. Aber was solls, für einen faulen Sonntag-Nachmittag ist er ganz nett anzusehen. Und Vince Vaughn und Owen Wilson sind auch recht lustig – Nichtsdestotrotz würde ich mir für das Comedy Genre schon mal wieder etwas originelles und neues wünschen, das kann ja nicht so schwer sein!  (OT: The Internship, Länge: 119 Minuten, Altersfreigabe: FSK 6, Bewertung: 2,5 / 5)

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15 Gedanken zu “Auch noch im FEBRUAR gesehen

  1. Ach schön, „Insidious“ steht bei mir auch noch neu im Regal (muss nur noch jmd. zum Mitgucken finden) und „Rain Man“ sowie speziell „Reservoir Dogs“ sind sowieso über jeden Zweifel erhaben!

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    1. Ich glaube “Insidious” könnte dir gefallen. Hoffen wir nur, dass du bald jemanden findest der mitguckt. Ich würd ja sagen schau halt alleine, aber das würd ich mich ehrlich gesagt auch nicht trauen. 😉

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  2. Yeah, Baby!!! Insidious fand ich auch verdammt gut!!! 😉 Bin auch schon sehr gespannt auf den zweiten Teil!!!

    Reservoir Dogs muss ich auch mal wieder schauen. Kann mich nur noch an die „Ich-tanze-und-schneide-dem-Cop-das-Ohr-ab“-Szene erinnern 😉

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  3. „Reservoir Dogs“ steht auch seit ein paar Wochen in meinem DVD-Regal – ein toller Film und noch besser ist natürlich (wie immer) Tarantinos kurzer Auftritt 🙂 Wie du schon sagst, er ist einfach DER Filmemacher.

    Dane DeHaan spielt ja auch in „Kill Your Darlings“ mit, den ich eigentlich noch sehen wollte. Hast du da schon reingeschaut?

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    1. “Kill Your Darlings” hab ich noch nicht gesehen, allerdings auch eher schlechtes darüber gehört/gelesen. Werd ihn aber vermutlich trotzdem anschauen, wegen Dane. Noch ist die Auswahl an Filmen die ihn enthalten ja nicht so groß. 🙂

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      1. Ich fand den Trailer eigentlich ganz spannend und würde ihm vor allem gern sehen, weil Michael C. Hall eine wichtige Rolle darin spielt 🙂 Aber ich glaub, der ist hier auch fast schon wieder aus den Kinos raus.

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  4. Ui, da sind aber einige tolle Sachen dabei. Schlimm aber wahr: Rain Man habe ich noch nicht gesehen. O_O Das muss ich dringend nachholen, glaube ich.

    Reservoir Dogs war sehr krass, einer meiner liebsten Filme von Tarantino. Den mocht ich sogar noch mehr als Django. Insidious fand ich ziemlich gut, obwohl er mich irgendwie nicht so richtig gepackt hat. Ich glaube ich hab früher zuviele Horrorfilme geguckt, jetzt gefallen mir irgendwie keine mehr :-/ (Was nicht heißt, dass ich mich nicht grusele hehehe 🙂 ) Insidious fand ich aber besser als The Conjuring und die Szene von der du den Screenshot reingepackt hast, hat mich ganz mies erwischt XD

    Von Prakti.com war ich maßlos enttäuscht. Ich fand den Film regelrecht peinlich. Die beste Szene mit Doktor X Xavier war schon im Trailer und der Rest war … einfach peinlich irgendwie. Vor Allem das mit dem goldenen Schnatz.

    Und bei Dane DeHaan seh ich das ganz ähnlich. Erstmal danke für den Tipp mit Through The Never … hab das irgendwie ausgeblendet – Skandal! Denke von Dane DeHaan sehen wir noch viel großartiges. Wenn das Kino meines Vertrauens gnädig ist, zeigen sie hoffentlich auch „Kill Your Darlings“. Da hattest du aber einen schönen Film-Februar. 🙂

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    1. Die Komödien heutzutage sind allgemein zum davonlaufen und einfach nicht mehr lustig – das finde ich leider sehr traurig! Ich hoffe da kommt demnächst der große Umschwung … Eine Comedy-Revolution quasi. 😉

      Wenn du Metallica auch nur ein bisschen magst, musst du dir Through The Never anschauen. Es macht echt Spaß, aber bloss keinen Sinn oder tiefergehende Bedeutung erwarten. Hirn aus – Augen und Ohren auf! 😀

      … So und ich geh mich jetzt mal gruseln mit Insidious – Chapter 2. 😉

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