SAVING MR. BANKS (2013)

„George Banks and all he stands for will be saved. Maybe not in life, but in imagination. Because that’s what we storytellers do. We restore order with imagination. We instill hope again and again and again.“

Saving-Mr.-Banks (1)

Saving Mr. Banks ist total Disney. Die Vorzeige-Tragik mit herzerweichender Wendung zu „Alles wird gut!“ Wenn der Moment passt, kann ich mich allerdings sehr für diese Disney’sche Erzählstruktur begeistern. 

Einen Film über den Hintergrund von Mary Poppins und die wahre Geschichte die dahinter steckt zu machen, erfordert viel Feingefühl und Können. Man muss sehr darauf achten, dass man dieses sagenumwobene Märchen nicht zerstört und desillusioniert. John Lee Hancock hat mit Saving Mr. Banks alles richtig gemacht, finde ich. Er hat Mary Poppins noch mehr Tiefe verliehen und die Geschichte mit seinem Film noch wertvoller gemacht. Ich hatte oft Tränen in den Augen, denn Kinderschicksale à la Disney lassen mich nie kalt. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine gute Kindheit und tolle Eltern hatte, und ich mir das für alle Kinder der Welt wünschen würde. Disney versucht Kindern wie Erwachsenen klar zu machen, dass auch wenn man nicht unter allerbesten Voraussetzungen aufgewachsen ist, am Ende alles gut werden kann. Eine ganz und gar gute Sache.

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Produktionsland: USA, Großbritannien Erscheinungsjahr: 2013 Länge: 125 Minuten Regie: John Lee Hancock (Blind Side) Drehbuch: Kelly Marcel, Sue Smith Kamera: John Schwartzman Musik: Thomas Newman Altersfreigabe: FSK 0

SAVING MR. BANKS

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7 Gedanken zu “SAVING MR. BANKS (2013)

      1. Oh, der ist toll! Solltest du dann unbedingt nachholen. Ich kenne sowohl Film als auch Live Musical (sogar am Broadway gesehen) und fand beides großartig 🙂

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      2. Ich werd mir im Oktober das Musical in Wien ansehen. Die Karten sind schon gebucht. Ich weiß nur nicht ob ich den Film davor oder danach sehen soll … aber ist glaub ich egal.

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  1. Als ich den Film sah, musste ich auch zweimal Tränchen drücken. Doch im Nachhinein, wenn man den Wahrheitsgehalt recherchiert, und das geht schnell, stellt man fest: Alles übertrieben und so unglaublich zurecht gebogen, dass es im Grund unmöglich ist, den Film als „wahre Geschichte“ zu verkaufen, z.B.: „At the film’s premiere—to which Travers was not invited, but had to ask Walt Disney for permission to attend—she reportedly approached Disney and told him that the animated sequence had to go.[16] Disney responded by walking away, saying as he did, „Pamela, the ship has sailed.“[16] Never at ease with the handling of her property by Disney or the way she felt she’d been treated, Travers would never again agree to another Poppins/Disney adaptation. So fervent was Travers‘ dislike of the Disney adaptation and of the way she felt she had been treated during the production, that when producer Cameron Mackintosh approached her about the stage musical in the 1990s, she acquiesced on the condition that only English-born writers and no one from the film production were to be directly involved with creating the stage musical.“ (wikipedia.org, „Mary Poppins (film)“)

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    1. Oje die Wahrheit sieht ja dann doch ganz anders aus. Aber Herrn Disney in einem Disney-Film schlecht dastehen lassen wäre ja auch paradox. Gut wäre in dem Fall gewesen, wenn jemand anderer den Film produziert hätte. Mir wäre in dem Fall die „wirklich“ wahre Geschichte auch lieber gewesen.

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