Mein (2) Wochenresümee 5/16

Und schon habe ich eine Woche ausgelassen (2 fast). Das musste ja so kommen. Regelmäßiges Bloggen funktioniert mal besser mal schlechter, je nach dem wie viel meiner Zeit das Kind in Anspruch nimmt, und das ist im Moment super-extra viel (ich haoffe das ist nur eine Phase). Ist so. Zuerst das Kind, dann der Blog. Das macht mich zwar zu einer schlechten Bloggerin, aber auch zu einer guten Mutter. Ist mir dann doch so rum lieber. Apropos Mutter. Am Sonntag hatte ich meinen ersten Muttertag. Interessant wie man Plötzlich zu einer Gruppe gehört, die früher immer wie aus einer anderen Welt zu sein schien. 

FILME

Es waren eh nur 2 Filme in 2 Wochen. Man merkt, der Sommer kommt. Es ist zu lange hell, das Wetter ist zu schön und das Draussen zu verlockend. Bald wird sowieso die filmische Sommerpause eingeläutet. 

The Invitation (2015, Karyn Kusama): Ach Mensch, ich wollte so gerne, dass mir der Film gefällt, zumal einer meiner liebsten Mitblogger donpozuelo ihn so über alle Maßen gelobt hat, ihm sogar 10/10 Punkten gegeben hat. Der Film klag so gut in seiner Beschreibung. Und dann habe ich ihn selbst gesehen … und nichts davon nachempfinden können. Ich habe nur gegen unendliche Langeweile ankämpfen müssen, und konnte über eine hohe Anzahl an erzählerischen Lücken nicht hinwegsehen. So unterschiedlich kann man Filme wahrnehmen. Aber das kennen wir ja …

The Lobster (2015, Yorgos Lanthimos): Vom ersten Moment an habe ich diesem Film geliebt, seine wunderbar absurde Art (der Humor erinnert mich stark an Wes Anderson). Ich mochte die Bilder, die Geschichte und habe Colin Farrell und Rachel Weisz geliebt. Die Begeisterung hat aber leider nicht bis zum Ende angehalten. Die 2te Hälfte des Films, war meiner Meinung nach eine Wiederholung der ersten Hälfte … nur eben quasi das Gegenteil davon, und hat dadurch nur wenig überrascht oder erfreut. Eins weiß ich aber, ich muss ihn aber unbedingt nochmal sehen.

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Freuen tu ich mich als nächstes auf Die Melodie des Meeres. Den gibt es ab 16. Mai endlich zum leihen. 

SCHREIBEN

Diese tolle neue Lebenskategorie ist das Resultat einer schlaflosen Nacht. Ihr seht also, man kann aus jeder noch so unerfreulichen Situation seinen Vorteil ziehen. 3 Stunden lang konnte ich nicht schlafen, und habe in der Zeit nicht nur beschlossen „endlich diesen verdammten Roman“ zu schreiben, nein ich habe auch ausgerechnet wie viele Wörter ich pro Woche schreiben muss, wenn ich ihn noch vor meinem 40sten Geburtstag beenden möchte. Sogar der Entwurf für den Plot entstand in dieser Nacht. Ich bin sehr zielsicher und voller Tatendrang. Ich habe sogar mein Pensum für die letzten 2 Wochen mehr als nur erfüllt. Die Geschichte entwickelt sich in eine ganz wunderbare Richtung und ich bin mehr als zufrieden mit mir, und dem was ich bisher erschaffen habe. Die Schattenseite des Ganzen: Schreiben würde ich im Moment am liebsten Tag und Nacht … kann es aber nicht. Ich schaffe höchstens ein paar Stunden in der Woche. Die nutze ich aber dafür wirklich effektiv. Eins musste allerdings daran glauben. Ich musste mich einiger Zeitfresser entledigen. Was das ist, habe ich hier mal etwas poetischer geschildert.

LESEN & HÖREN

Ein bisschen mehr lesen, statt Serien schauen. Auch so ein schönes Wetter Ding. Ich hatte große Mühe mich für ein Buch aus der Liste zu entscheiden, welches ich als nächstes lesen möchte, denn die Auswahl ist gigantisch. Geworden ist es dann Harry Potter und der Orden des Phoenix. Ich möchte, wenn möglich die HP Reihe beenden. Für das digitale Lesen habe ich mir gestern Different Seasons von S. King zugelegt. Inspiriert von Bullion, möchte ich nun die Kurzgeschichte zu Stand by me lesen. Und überhaupt hat er mir große Lust gemacht wiedermal ein paar Lieblingsfilme zu gucken. Gehört wird aktuell Doctor Sleep von Stephen King. Da bin ich schon etwa in der Hälfte, und es macht sehr viel Spaß … Ja ich „lese“ meistens mehrere Geschichte gleichzeitig.

LERNEN

Ich habe Illustrator auch durch und werde nun mit InDesign ein bisschen warten, denn mein Haupt-Lehrgang Grafikdesign hat begonnen und das geht jetzt erst mal vor. Noch stehe ich ganz am Anfang. Hatte noch nicht sehr viel Zeit, mich dem zu widmen. (das Kind … ihr wisst schon. Gerade ist meine Mama mit ihm Spazieren und ich nutze die Minuten um das hier zu schreiben und ein bisschen zu

[Nachtrag: Ach … ihr wollt bestimmt das Ergebnis / Beurteilung meiner Photoshop Aufgabe wissen …]

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VORSCHAU

Im nächsten Rückblick wird es ein richtiges Highlight geben (kleiner Hinweis: Ich war auf einem großen Konzert). Ich werde hoffentlich schon mehr über mein Studium berichten können und eventuell gibt es noch eine neue Kategorie.

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12 Gedanken zu “Mein (2) Wochenresümee 5/16

  1. Oho, endlich befolgst du meinen Rat (naja, Rat ist vielleicht etwas hochgegriffen – sagen wir Arschtritt) und nutzt die wenige freie Zeit zum Schreiben. Gut so.
    Das mit den ablenkenden sozialen Netzwerken kenne ich nur zu gut. Ich bin ja „nur“ bei Twitter, Facebook und sporadisch bei Instagram, aber das reicht schon, um mal locker zwei stunden zu verbaseln, nur um sich völlig sinnlosen Müll durchzulesen, der zu absolut gar nichts führt. Ich muss mir da auch was einfallen lassen, um das etwas runterzuschrauben.
    Und da ich gerade rechts sehe, dass du „Ein Roman in einem Jahr“ liest, noch ein kleiner Tipp: Versteif dich nicht zu sehr auf Schreibratgeber. Am Ende ist es nämlich so: https://michaelsenautor.wordpress.com/2016/01/16/der-eine-schreibtipp-den-man-braucht/

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    1. Schön wenn jemand mal das macht was man ihm sagt! 😀 Es brauchte aber eben diese eine schlaflose nacht.

      Ich bin auch „nur“ bei Twitter, Instagram und sporadisch bei Facebook. Und diese Entscheidung die Netzwerke ruhen zu lassen funktioniert bisher erstaunlich gut. War einfach gesagt getan. Und es fehlt mir nix. Wie du schon sagst … es führt zu nix, bringt nix und man verpasst auch nix.

      Den Ratgeber habe ich vor längerem nur zur Hälfte gelesen und mir überlegt ob ich ihn wieder aufgreife, bin dann aber selbst drauf gekommen, dass ich das gar nicht brauche. Bei mir funktioniert das einfach drauf los schreiben am besten. Ich habe da mit der Zeit auch so meine Methoden entwickelt, bzw. ich habe das Glück … ich kann einfach immer schreiben. Ich habe nur nicht immer Zeit. Ich wäre eine tolle Berufs-Autorin! 😀 Der einzige Tipp den ich jedem ans Herz legen kann, den ich auch irgerndwo gelesen habe, oder in meiner Ausbildung gelernt habe ist: Immer dann aufhören, wenn man weiß wie es weitergehen soll. Nie solange schreiben, bis einem nichts mehr einfällt.

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      1. Ja, den Tipp kenne ich auch und den versuche ich auch tatsächlich zu befolgen. Klappt aber oft irgendwie nicht.
        Schreiben kann ich aber tatsächlich auch immer. Ich halte Schreibblockaden ja für eine illusion. Wenn mir nichts mehr einfällt dann schreibe ich einfach etwas anderes. Also über ein anderes Thema oder eine andere Geschichte. Leider fehlt mir natürlich auch die Zeit. Berufs-Autor ist ja mein Ziel. Aber dazu müsste ich halt viel mehr „produzieren“.
        Ratgeber sind ja auch nicht generell verkehrt, aber wie in dem Blogpost erwähnt, bleibt am Ende eh nicht viel übrig davon. Ich finde die eher hilfreich, um mal darin zu blättern, wenn man gerade etwas zu einem bestimmten Thema wissen will.

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  2. Welch schönes Update. Und der erste Muttertag. Schön. 🙂

    Respekt, dass du deinen geplanten Roman so zielgerichtet angehst. Mich packt es auch einmal immer wieder, doch über eineinhalb Kapitel bin ich bisher noch nicht hinausgekommen. Dafür beansprucht mit Arbeit, Familie und die anderen Hobbies zu viel. Ich müsste vermutlich aufhören zu bloggen, um dieses Ziel zu erreichen – und dafür bin ich (noch?) nicht bereit.

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    1. Danke. Ja, war echt ein ganz neues Erlebnis für mich. 🙂

      Ging mir auch immer so, und ich habe jetzt auch nicht mehr Zeit als sonst … und dann kam diese Eingebung. Irgendwas hat mir einfach gesagt, ich soll meine Prioritäten nochmal neu ordnen. Tja, und auf einmal geht’s. 😀

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  3. Hey, Glückwunsch zum ersten Muttertag! Auch wenn es merkwürdig war, war es doch bestimmt auch ein schönes Gefühl, oder?

    Und super, dass du deine Romanidee aufgegriffen hast. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass 2016 das Jahr der Schreiber wird. Frau Margarete ist schon beim Verlag, ich komme langsam mit meiner Geschichte voran, Filmschrott schreibt und du jetzt auch noch. Sehr cool! 😀 Und ich finde momentan auch nicht so viel Zeit, aber es macht wirklich den Kopf frei und entspannt, sich mal nicht um den Alltagskram kümmern zu müssen. 🙂

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