MEDIA MONDAY #134

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1. Was haltet ihr von den zahllosen Oscar-Artikeln und Prognosen, die derzeit wieder allerorten aus dem Boden schießen? Nett, unnötig, egal, spannend? Oscar-Artikel finde ich nett. Die Show selbst eher ärgerlich, denn die kann man sich fast nicht mehr antun. Sie ist mittlerweile leider zu einer reinen Verkaufsveranstaltung mutiert. Verweigern tue ich das ganze aber nicht, bin schon interessiert, wenn auch nicht immer einverstanden. Die nominierten Filme möchte ich auf jeden Fall, so gut es geht, alle vorher sehen. Ich sehe das Ganze als eine kleine Challenge. Es gehört einfach dazu.

2. Aber die Oscars sind ja auch immer noch mal ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ich denke, wir haben alle so einige Filme konsumiert. Welcher Film, den ihr im letzten Jahr geschaut (!) habt, meint ihr, hätte das Zeug zum Kultfilm? Da Django Unchained theoretisch nicht wirklich aus 2013 ist, würde ich sagen Stoker.

3. Und dann bitte noch eine Empfehlung: Der ideale Anti-Schlechte-Laune-Film ist Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (was sonst?), weil das der Wohlfühl-Film schlechthin ist.

4. Das Thema Comics hatten wir auch schon länger nicht mehr: Habt ihr euch vorgenommen, in der Richtung im noch jungen Jahr etwas zu lesen? Natürlich wenn ja was, wenn nein, warum nicht? Ja: Teenage Mutant Ninja Turtles: Die Zeiten ändern sich und Alte Feinde, neue Feinde

5. Eine Frage zum Thema Umzug fällt mir doch schon ein, weil das heute bei uns aktuell war: Was ist die eurer Meinung nach sinnvollste Art, die eigene Film- und Büchersammlung zu sortieren? Nach art des Datenträgers (DVD/Blu-ray) – Serie / Film getrennt und natürlich alphabetisch. Bücher nach Größe. 

6. Und dann noch was zum Thema Emanzipation: Ich habe in letzter Zeit immer wieder gelesen, wie schlecht Frauen grundsätzlich in den meisten Filmen wegkommen und das sie kaum sinnvolle Rollen haben, bedeutend weniger Dialoge und wenn doch, dann meistens über die Hauptfigur, die natürlich meistens männlich ist. Nennt doch mal als Gegenbeispiel eine richtig starke, charakterlich ausgearbeitete, überzeugende und eigenständige Frauenfigur in Film oder Fernsehen. Ganz spontan fällt mir da „Easy A“ mit der wunderbaren Emma Stone ein. Dann natürlich „Kill Bill“, „The Hunger Games“, „Juno“ … da gibt es schon ein paar tolle Frauenfiguren, aber im Vergleich zu den unendlich vielen starken Männerrollen ist das natürlich Nichts. 

7. Meine zuletzt gesehener Film war Sieben Leben und der war mal wieder sehr ergreifend, weil Will Smith den tragischen Helden ganz gut spielen kann.

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31 Gedanken zu “MEDIA MONDAY #134

  1. Easy A ist cool, wobei sie mir in Crazy. Stupid. Love. noch ein wenig besser gefällt. Und ja, der gute Mitty! 🙂 Habe ihn mittlerweile 2x gesehen.

    uuuuund: Viel Spaß mit den Turtles! Freue mich schon auf den 3. Band. Thx für die Links. 😀

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    1. In Crazy. Stupid. Love hatte sie leider keine Hauptrolle. Dafür in Help, das wäre auch so ein „Starke Frauen“ Film. 🙂

      Cool! Ich freue mich schon auf die Blu-ray. Ich hatte sofort nach dem Kino lust ihn nochmal zu gucken. 🙂 Super Film!

      Bitte gerne. Du bist ja auch mein Comic-Guru. 😉

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      1. Wenn ich das wüsste … Ich muss sagen ich erfreue mich sehr an der Kunst des Comics. Mag glaube ich lieber die etwas düsteren Geschichten, obwohl etwas Erfreulichen mit Humor gespicktes auch ganz nett wäre. Ich weiß auch nicht. Vielleicht mal was ohne Superhelden?!

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      2. Ohne Superhelden scheint auf den ersten Blick immer sehr schwierig. 😉 Wenn es lustig sein soll – und du die Serie bereits mochtest – empfehle ich dir die Futurama-Heftchen. Eigentlich immer lustig, im Gegensatz zu den Simpsons-Comics, die manchmal gar nicht toll sind. Wenn es düster und mysteriös (ohne Superhelden) sein soll, Fatale gefiel mir ziemlich gut. Auch A God Somewhere war ziemlich cool – kein Superheld im eigentlich Sinn. Zusätzlich würden dir wohl auch die Sin City Comics gefallen, sowie V wie Vendetta.

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      3. Das dachte ich mir schon. Ich wollts dir nicht einfach machen. 😉

        Futurama klingt gut. Ja V wie Vendetta … genau. Den wollte ich eh mal lesen. Fatale sieht ganz gut aus. Das könnte mir gefallen. Bei A God Somewhere durfte ich bei Amazon nicht reingucken. Sin City habe ich Zuhause, aber noch nicht gelesen. Das möchte ich auf jeden Fall noch vor dem Film machen.

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  2. Starke Frauenrollen ? Da würde mir noch Cat Women einfallen. Aber ich glaube die gab’s früher mehr. Wenn ich hier an Elisabeth Taylor in Cleopatra denke, oder an Emma Peel in der Serie mit Schirm, Charme und Melone – das waren schon starke Frauenrollen.
    Wenn wir noch weiter zurückgehen in die alte Hollywoodzeit; da waren doch Greta Garbo und Marlene Dietrich. Denen wurden die Rollen doch auf den Leib geschneidert, alles unnahbare und Männer verschlingende Frauentypen. Aber vielleicht war das auch ein Produkt der aufkeimenden Emanzipation – ja, aber trotzdem Schade dass es das heute so nicht mehr gibt. In den meisten Filmen sind die Frauen sowieso nur da, um die Männer besser ausschauen zu lassen – typisches Beispiel wäre hier James Bond.

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    1. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Du hast vollkommen Recht. Hollywood hat sich eindeutig was es sie Emanzipation angeht zurück entwickelt. Das war mir gar nicht so bewusst.

      Auch Audrey Hepburn in Breakfast at Tiffany’s, eine ganz starke und eigenständige Frau. Ja James Bond ist das beste Beispielt für die Anti-Emanzipation Hollywoods! 🙂

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  3. Die Turtles. Da dachte ich, dass die ganz weit unten in meiner Schöne-Jugenderinnerungen-Hirnregion schlummern und jetzt bin ich schon wieder einen Klick vom Comickauf entfernt. Damn you, Media Monday und Amazon!

    Bei den OSCAR-Filmen stimme ich Dir zu, ich versuche auch immer, zumindest einige davon vor der Verleihung zu sehen. „Gravity“ und „12 Years a Slave“ sind absolviert, Mitty und Nebraska folgen wohl noch, vielleicht auch noch der Wall Street Wolf. Wenn denn genug Zeit da ist…

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    1. Na, schon gekauft? 😀 Ich habe mir Amazon-Verbot erteilt. Das ist schon eine harte Probe.

      “Gravity” und “12 Years a Slave” hab ich auch und „Mitty“. den Wolf schau ich mir auch noch an und „Dallas Buyers Club“ müsste sich auch noch ausgehen.

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  4. Sieben Leben ist eine Tränensackexplosion, die kann ich mir kaum angucken. Und das kommt bei mir echt selten vor… 😀

    Bei Frage 4 gibt es ja noch ein ganzes Genre an Nachholbedarf 😉

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  5. Cool, jemand der Stoker nennt. Der Film hat mich auch schwer beeindruckt. Allerdings habe ich dann doch Gravity den Vortritt gelassen 🙂

    Teenage Mutant Ninja Turtles? Muss ich mir mal anschauen!

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  6. Amazon-Verbot? Hehe, kenne ich irgendwoher. Ich will mich auch ein wenig zurücknehmen bzw. ein Budget setzen. Außerdem liegt hier noch viel zu viel ungesehenes Zeug rum.

    Ansonsten wieder schöne Antworten! Erinnert mich daran, dass ich bisher weder „Django Unchained“ und „Stoker“ geschaut habe. Muss ich nachholen (wie oft habe ich das hier schon geschrieben?)!

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    1. Eben genau aus diesem Grund. Weil man mehr kauft, als man schaut. 100!!! ungesehene Filme … Böses Amazon.
      Mensch … Django wär schon dringend notwendig, aber ich hab ja Alien auch immer nich nicht gesehen. Wir schaffen das!

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  7. „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ muss ich mir, sobald der Film auf Plastikscheibe kommt, auch dringend ansehen. Ich glaube das wäre genau das Richtige für mich, auch wenn ich schon einige eher unzufriedene Meinungen vernommen habe – aber da bleib ich natürlich unbeeindrückt. Was weiß schon dieses Internet von dem heutzutage alle reden? Das wird eh nichts, wenn man mich fragt….

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    1. Was hat du denn schon gelesen? Turtles muss ich auch noch lesen, aber da Dominik ihnen die volle Punktzahl gegeben hat, können sie ja nur gut sein. 🙂 Schön aussehen tun sie auf alles Fälle.

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      1. Habe auf Empfehlung über Twitter mit The Avengers Vol. 5 angefangen. Hab aber auch erst zwei Ausgaben gelesen. Geht aber gut von der Hand. Dominik Worte zu den Turtles muss ich mir noch mal durchlesen, damit ich auch die richtigen Ausgaben raussuche. Das ist ja immer etwas unübersichtlich für Neulinge.

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