So(nntags) Po(st) – Folge 5 / KW05

Was bisher geschah: KW05 auf ERGOThek:

Das beste: Ich habe es endlich geschafft einen abschließenden Bericht über Breaking Bad und die 5. Staffel zu verfassen und damit ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen. Endlich kann ich die Serie ziehen lassen, denn nun ist sie auf dem Blog versorgt und dokumentiert, für die Ewigkeit – Amen. Etwas leichter war es über The Wolf of Wall Street (Unter Punkt 4 gibt es noch einen kleinen Ausschnitt aus dem Film) und The Place beyond the Pines zu schreiben. Beides sehr gute und empfehlenswerte Filme.

SOPO

Ich habe vorbereitet:

1. Einen kleinen Film, der im Grunde nicht schlecht war
2. Einen Erster Eindruck
3. Einen paar Worte über meine aktuelle Lieblingsserie
4. Jordan Belfort und Lemmon Quaaludes 714

1. Prince Avalanche

(2013, Regie: David Gordon Green)

prince-avalanche

Zwischenmenschliche Dramödie mit einer passenden Stimmung, einer tragisch angehauchten Thematik aber ohne tiefsinnige Dialoge. Zwei Männer die Fahrbahnmarkierungen einer sehr langen Landstraße im Sommer 1988 erneuern, nachdem das ganze Gebiet von einem Großbrand zerstört wurde. Nur Alvin und Lance in einem menschenleeren Waldgebiet, einen ganzen Sommer lang. Aufgrund der Tatsache, dass sie sehr unterschiedlich mit der Situation umgehen, entstehen natürlich immer wieder Konflikte. Die einzigen anderen Menschen die ihnen begegnen sind ein alter LKW Fahrer, der sie mit Alkohol versorgt und eine ältere Dame die wohl ein Geist ist und vermutlich beim Brand umgekommen ist (so habe ich das zumidest interpretiert). Der Film ist äußerst ruhig aber ganz nett, mit Botschaft und viel Liebe zum Detail. Auch Emile Hirsch (sieht man viel zu selten – toller Junge) und Paul Rudd haben ihre Sache sehr gut gemacht. Leider kann ich einfach nicht darüber hinweg sehen, dass ich mich trotzdem sehr gelangweilt habe. Somit ist Prince Avalanche ein gut gemeinter, aber am Ende nicht wirklich gelungener Film. (Länge: 94 Minuten, Altersfreigabe: FSK 6, Bewertung: 3 / 5)

2. Hannibal – Der erste Eindruck

Hannibal-Serie

Der erste Eindruck den eine Serien hinterlässt – Liebe auf den ersten Blick? Bei Hannibal würde ich es nun nicht wirklich als Liebe bezeichnen aber einen Eindruck hinterlassen hat die Serie auf alle Fälle.

Was ich am Piloten mochte war der jetzt schon sensationelle Mads Mikkelsen als Hannibal Lecter. So schauderhaft cool – lecker! Und das soll sich angeblich noch steigern. Ich bin gespannt ob Herr Mikkelsen es schafft, dass ich der Serie verfalle. Ich mochte die Figur Hannibal Lecter immer schon sehr. Sehr faszinierend. Mal sehen wer am Ende als der beste Hannibal aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird.

Was mich noch nicht überzeugen konnte war der Rest. Da muss ich noch reinwachsen. Vor allem an Hugh Dancy alias Will Graham muss ich mich noch gewöhnen. Er wird vom FBI engagiert weil er eine besondere Gabe hat, die zwar dem FBI nützlich ist, für ihn selbst aber eher einen Fluch darstellt. Seine Fähigkeit zur Empathie ist sehr ausgeprägt, so dass er sich in den Mörder hinein versetzen kann nur indem er den Tatort sieht. In seinen Gedanken wird er zum Täter und durchlebt selbst das Verbrechen. DAS ist mir dann doch ein bisschen zu weit hergeholt. Mal sehen ob mich Will Graham noch überzeugen kann – bis dato ist er mir nicht sonderlich sympathisch, zu nervös zu eigenartig, aber nicht auf die Gute Art wie zum Beispiel der liebe Monk .

Ich bin gespannt wie sich die Geschichte weiter entwickelt, was daraus wird wo sie hinführt, was mich noch erwartet. Ich werde wie gewohnt wieder berichten, wenn ich durch bin.

3. Der Shameless-Zauber

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Es ist sehr schwer eine Serie wirklich zu LIEBEN. Ich bin dieser Aussage, wenn auch nur Oberflächlich, auf den Grund gegangen (Ergibt das einen Sinn?). Es stellte sich heraus – es gibt nicht nur einen Grund warum man eine Serie ins Herz lässt. Ein großes Stück Intelligenz und geschicktes Umsetzten sind jedoch für den ersten Schritt essenziell. Weiters kann es sein, dass man sich in die Thematik, die Atmosphäre, die Darsteller oder einfach nur darum in die Serie verliebt, weil sie so spannend ist, dass man nicht mehr wegschauen kann. Bei Shameless waren es, neben der intelligenten und geschickten Umsetzung, in erster Linie die perfekten Darsteller, die man einfach lieben muss – Sogar Frank – den liebt man und hasst man, man liebt es ihn zu hassen, weil er einfach Dinge abzieht, die man auch bei aller Liebe nie und nimmer gutheißen kann. Aber es sind nicht nur die Darsteller, diese sensationelle Serie deckt alles oben erwähnte ab. Und nicht nur das, sie ist außerdem ehrlich und vertrauenswürdig. Eine Familie aus der Unterschicht kämpft sich wenig erfolgreich durch das Leben. Man hat Mitleid, aber kein schlechtes Gewissen wenn man darüber lacht. Wie schaffen die Macher das bloß? Es ist nicht gerade die Thematik, die mich sonst anspricht, denn ich bin kein Fan von White-Trash-Geschichten, aber Shameless hat es geschafft mich davon zu überzeugen, dass es auch gut sein kann. Für meine Verhältnisse mehr als Perfekt. Ich starte bald in die 3. Staffel und freue mich schon sehr darauf die Gallaghers endlich wiederzusehen.

4. Leo in Bestform

Das war beeindruckend und saukomisch zugleich. Ich habe Tränen gelacht … und das ist nur ein Teil vom Riesen-Spektakel (es wird noch besser) bei dem sich Leo voll einen abschauspielert. Sensationell. Für mich das beste aus The Wolf of Wall Street.

In diesem Sinne genießt weiterhin euren Sonntag. Bis Morgen.

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6 Gedanken zu “So(nntags) Po(st) – Folge 5 / KW05

  1. „Hannibal“ und auch besonders „Shameless“ reizen mich auf jeden Fall. Im Moment bin ich aber total ausgebucht. Hast du eigentlich mitbekommen, dass Philip Seymour Hoffman verstorben ist? Ein herber Verlust für die Filmwelt 😦

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  2. 😀 Sag ich doch. An Hugh Dancy musste ich mich auch erst gewöhnen und hatte schon Zweifel, ob ich die Serie überhaupt durchhalten würde. Sein Will Graham wirkt halt am Anfang echt ziemlich unausgereift als Charakter. Aber gibt dem Ganzen eine Chance. Es wird echt nur besser 😀

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  3. Haha, spannend. 🙂 Mit Hannibal hast du da eine meiner absoluten Lieblingsserien am Wickel … bin gespannt wie du den Rest findest. Hugh Dancy fand ich am Anfang auch etwas distanziert, scher zu beschreiben und seine Fähigkeit schon fast Superhelden-verdächtig-irreal. Mich hat auch sehr gestört, dass er soviel Screentime hat, obwohl die Serie ‚Hannibal‘ heißt. Aber das hat sich bei mir relativ schnell gelegt, hat glaube ich keine 3 Folgen gedauert. 🙂

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    1. Du klingst ja sehr begeistert. Das gibt mir Hoffnung. Ich bleibe gespannt, denn im Moment komme ich leider nur ganz wenig zum schauen … aber es wird schon, ich bleib dran. 🙂

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