Film- und Serientagebuch: SEPTEMBER

filmtagebuch

September war ganz und gar nicht mein Monat. Schön dass er zu Ende ist. Ich setze meine ganze Hoffnung  in Oktober. Es kann nur besser werden. Filmtechnisch war er zumindest ein bisschen besser als August, ist aber trotzdem noch ordentlich Potential nach oben, vor allem Serienmäßig. Auf dem Plan stehen „Die Sopranos“ und HELL YEAH – „Freaks and Geeks“ – endlich auf NETFLIX. NETFLIX, du hast damit endgültig mein Herz erobert! 

Am besten gefallen haben mir:

1. A Girl Walks Home Alone at Night – Film (2014, Ana Lily Amirpour)

2. Zootopia – Film (2016, Byron Howard, Rich Moore) – Schöne Idee, wunderbare Aussage. Ich mag das neue Konzept von Disney. Dass er im Deutschen „Zoomania“ heißt finde ich übrigens sowas von lächerlich. 

3. Vertigo – Film (1958, Alfred Hitchcock)

4. Tomorrow – Doku (2016, Mélanie Laurent, Cyril Dion) – Hat mich unfassbar begeistert. Diese Idee, auch mal zu zeigen was man aktiv für die Umwelt tun kann, statt nur zu jammern dass sie hinüber ist, ist Weltklasse. 

Auch nicht schlecht waren:

1. Don’t Breathe – Film (2016, Fede Alvarez) – Ganz spannend … man vergisst teilweise tatsächlich zu atmen, so dicht ist die Atmosphäre. Ansonsten aber … naja, zuviel Hollywood mal wieder. 

2. Easy – Serie (Staffel 1) – An und für sich ein nettes Konzept diese Anthologie-Sache, jetzt in noch kleinerem Format. Die Serie fängt auch toll an, wird aber allerdings immer schlechter. Ich mochte nur die Hälfte der Folgen. Aber sind ja abgeschlossene Geschichten, deshalb – es müssen ja nicht alle gefallen.  

3. Freeheld – Film (2015, Peter Sollett) – Diese Geschichte wurde irgendwie schon so oft erzählt, nur besser (in Philadelphia zB, oder Dallas Buyers Club). Schlecht war der Film aber nicht. 

Nicht so gut fand ich:

10 Cloverfield Lane – Film (2016, Dan Trachtenberg) – Hollywood hat’s mal wieder voll versemmelt. Dieses Ende – Um Gottes Willen! Was habt ihr da bloß gedacht? 

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19 Gedanken zu “Film- und Serientagebuch: SEPTEMBER

  1. Was den Titel von Zootopia/Zoomania betrifft: Ich verstehe generell den Sinn davon nicht, Buch- oder Filmtitel zu ändern, dann aber wieder einen englischen zu nehmen. Entweder übersetzt man ihn vernünftig oder – wenn sonst etwas verlorengehen würde – lässt ihn so. Leider wird das ja sehr oft so gemacht.
    Außerdem spielt ja „Zootopia“ mit den Worten „dystopia“ und „utopia“, ergibt also schon Sinn.
    Ich fand den Film auch herrlich, da man auch als Erwachsene mit den Anspielungen etwas anfangen kann bzw einige sogar nur für Ältere gedacht sind.

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    1. Das ist mir auch schon immer ein Rätsel, denn es macht absolut keinen Sinn. Bei Zootopia ist wirklich nur noch dumm, weil es ihm total den Sinn nimmt … Ich weiß auch nicht.

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  2. Ich freu mich, dass du Zootopia so gut bewertest 🙂 Ich finde ihn ja wundervoll!
    Hm, Easy hatte ich erst auf meine Liste gepackt, aber vielleicht schaue ich bei deiner Bewertung dann doch erstmal dringendere Serien…

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  3. A Girl Walks Home Alone at Night und Vertigo wollte ich ja eigentlich auch schon lange mal schauen… Von Tomorrow hatte ich bisher noch gar nichts gehört, klingt aber eigentlich ganz interessant. Der rutscht dann wohl auch gleich auf meine Watchlist 😉

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    1. Ja schon. Natürlich habe ich den gesehen, aber die werte Dame zerstört das Alien mit einer Whiskeyflasche und ein bisschen Feuer! Diese Verknüpfung hätte man sehr viel subtiler lösen können. Man darf nicht immer nur hirnlos hinklatschen. Das ist doch schade um alles was der Film davor richtig gemacht hat. 😦

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  4. Bei „10 Cloverfield Lane“ scheiden sich die Geister anscheinend. Ich fand das Ende eigentlich genau richtig, einfach weil es wunderbar den roten Faden zu „Cloverfield“ schlägt und somit als Mittelteil einer etwas anderen Trilogie an Filmen stehen kann. Einer Trilogie, die ein Grundthema in verschiedenen Filmgenres und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt… Zumindest hoffe ich das.

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  5. Ich mochte „10 Cloverfield Lane“ sehr. Das Ende auch 😉 Zumal weil es so eine komplette Drehung des Films ist und gleichzeitig doch gut an die Geschehnisse von „Cloverfield“ anschließt und somit dann doch auch irgendwie eine Fortsetzung des Films ist.

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    1. Das mit der Whiskey-Flasche war natürlich ordentlicher humbug und hat auch mich gestört (ich habe gerade noch die Kommentare überflogen 😉 ), da gebe ich dir Recht. Ansonsten fand ich den Film trotzdem echt gut. War für mich eine der positiven Überraschungen in diesem Jahr.

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