Dezember – aka machs gut 2013

Dezember. Ich liebe und hasse ihn! Weihnachten und seine Vorfreude. Es wird Monate im Voraus so viel Wind darum gemacht … überall blinkende Lichter, Christbaumkugeln, Weihnachtsmänner, Zimt, Äpfel, Glühwein, Geschenke. Konsum-Overkill und ich mittendrin. Monatelang. Und alles aus Vorfreude auf diese 1,5 Tage. Dann dauert das gesamte Spektakel ca. 5 Stunden: man kocht, isst, macht Geschenke auf, bedankt sich, kassiert selbst ein paar Dankeschöns und dann trinkt man, mehr oder weniger viel. Am Tag 2. gibt es irgendwo in der Verwandtschaft noch ein Essen, welches das weihnachtliche Gefühl noch ein bisschen aufrecht erhält. Schlussendlich wacht man am morgen des 3. Tages mit einer unerwarteten Leere auf. Das wars also? Das ganze Theater für dieses Gefühl der Leere. Ist das der Geist der Weihnacht, oder geht es schon lange nicht mehr nur um diesen Tag? Das Verhältnis der Vorweihnachtszeit zum eigentlichen Feiertag stimmt einfach nicht mehr.

Aber sprechen wir lieber über meinen sehr filmreichen Dezember. Der war spitze! So viel Filme (22) wie in diesem Dezember habe ich schon lange nicht mehr gesehen … nach Möglichkeit weiter so.

Große Leinwand

Inside Llewyn Davis
(2013, Regie: Ethan und Joel Coen) – 4,25 / 5

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
(2013, Regie: Ben Stiller) – 4,5 / 5

Der Butler
(2013, Regie: Lee Daniels) – 4 / 5

Der Hobbit – Smaugs Einöde
(2013, Regie: Peter Jackson) – 4 / 5

Heimkino

Thinner
(1996, Regie: Tom Holland) – 4 / 5

Paprika
(2006, Regie: Satoshi Kon) – 4 / 5

Now You see Me
(2013, Regie: Louis Leterrier) – 3 / 5

The Ides of March
(2011, Regie: George Clooney) – 4 / 5

Star Trek – Into Darkness
(2013, Regie: J. J. Abrams) – 4 / 5

… und dann gab es noch die hier!

Weihnachtsfilme

Das Wunder von Manhattan
(1947, Regie: George Seaton) – 3,75 / 5

Harold & Kumar – Alle Jahre wieder
(2011, Regie: Todd Strauss-Schulson) – 3 / 5

Schöne Bescherung
(1989, Regie: Jeremiah S. Chechik) – 5/5

The Nightmare before Christmas
(1993, Regie: Henry Selick) – 5 / 5 MTDF

Die Geister die ich rief
(1988, Regie: Richard Donner) – 5 / 5

Tatsächlich Liebe
(2003, Regie: Richard Curtis) – 4,5 / 5

Serie

The Walking Dead
(16 Folgen a 45 Minuten) – 5 / 5

Bester Film im Dezember

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
(2013, Regie: Ben Stiller) – 4,5 / 5

31 Tage 31 Filme

Ich habe diesen Monat leider nur Frage 13 beantwortet: Tag 13 – Welcher Film landete zuletzt aus einem Spontankauf in deinem Regal? 

Instagram

Mein schöner Bilder-Blog auf Instagram sah im Dezember in etwa so aus:IMG_5138 Kopie

1 Diskette!!!
2 Schnaps
3 Neuzugang Teil 1
4 Neuzugang Teil 2
5 Neuzugang Teil 3
6 Burger-Christbaum-Kugel
7 Neuzugang Teil 4
8 Neuzugang Teil 5
9 Arbeitsecke

Fazit zum Dezember

Ich vermisse die Tribute von Panem. Ich habe versucht mich mit anderen Büchern abzulenken, leider vergeblich. Der Halbe Dezember gehörte dem Hörbuch von Teil 3, schön aufgeteilt, jeden Tag eine halbe Stunde, damit es nicht so schnell zu Ende geht. Und dann ging es doch schneller zu Ende als erwartet. Und jetzt? Diese Buchreihe, inkl. Filme hat mich nun eine ganze Weile begleitet, hat zu meinem Leben gehört und jetzt muss ich Abschied nehmen, was mich irgendwie, auf eine befriedigende Weise traurig macht. So sollen Bücher sein. Man muss sowas wie Abschiedesschmerz spüren, wenn sie zu Ende sind. Leider geschiet es in meinem Fall viel zu selten. Ich habe wohl einen zu hohen Anspruch auf Bücher. Wer weiß wann ich wieder so viel für ein Buch empfinden werde.

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4 Gedanken zu “Dezember – aka machs gut 2013

  1. Welch umtriebiger Dezember! Da hast du ja ein paar schöne Schätze für eure Sammlung aufgetan. Ein paar davon werden bestimmt irgendwann auch bei mir landen.

    Schön auch dein Fazit zu „Die Tribute von Panem“. So hatte ich mich das letzte Mal nach der „His Dark Materials“-Reihe gefühlt. Kann ich übrigens auch nur empfehlen…

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  2. Die Weihnachtszeit gut zusammengefasst 😀 Diesen Aufwand/Zeit Vergleich höre ich aber jetzt zum ersten Mal x) Und da scheint etwas dran zu sein. Das merke ich mir mal.
    Weihnachten reizt mich schon seit einigen Jahren nicht mehr, deswegen nehme ich es als ruhige Besinningszeit um das Jahr und mein Leben nochmal zu reflektieren. Der ganze Trubel ist zu verrückt, weil man das Eigentliche vergisst.

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    1. Ist mir auch erst dieses Jahr so richtig bewusst geworden, nach dem ich mich an eben diesem 3ten Tag gefragt habe, was das plötzliche Gefühl der Leere soll. 😉 Ich werds nächstes Jahr bestimmt auch anders angehen.

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